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Interne Kommunikation – mobile Apps liegen im Trend

Die interne Kommunikation ist heute wichtiger Bestandteil aller Unternehmen. Im Wandel der Zeit entwickelt sie sich immer mehr von einer reinen Top-Down-Kommunikation der Führungsetagen hin zu einem Instrument für den unternehmensweiten Austausch. Dabei haben die digitalen Medien auch ihren Beitrag dazu geleistet: Durch Software und Apps, die es Mitarbeitern ermöglichen sich orts- und zeitunabhängig miteinander auszutauschen und am Unternehmensdiskurs zu beteiligen, wird der internen Kommunikation eine ganz neue Bedeutung zugewiesen. Besonders der Social-Media-Charakter heutiger Intranetplattformen und auch die Möglichkeit mobil über die App-Version auf die Inhalte und Funktionen zugreifen zu können, eröffnet heute ganz neue Kommunikationswege. Auch wenn klassische Instrumente hier weiterhin einen wichtigen Stellenwert haben, werden diese dennoch immer mehr durch digitale Lösungen ergänzt. Doch welche Software kann sich wirklich durchsetzen?

Wie wird heute kommuniziert?

Der Trendmonitor Interne Kommunikation 2019, eine Studie rund um die Trends in der internen Kommunikation, zeigt, dass weiterhin das persönliche Gespräch, die Mitarbeiterversammlung und Flurfunk zu den wichtigsten Kommunikationsinstrumenten zählen. Trotzdem wird deutlich mehr mit mobilen Apps gearbeitet im Vergleich zum Trendmonitor Interne Kommunikation 2016. Das digitale Instrument, was am häufigsten genutzt wird, ist laut Studie ganz klar das (Social) Intranet, was als unternehmensweite, interaktive Plattform für den Austausch und die Kollaboration dient. Bei Instrumenten, die die in der Studie befragten Unternehmen in Planung haben, steht eine mobile Mitarbeiter-App ganz an der Spitze.

Trend: Mobile Apps

Interne Kommunikation wird laut der Studie mobiler. Der Trend hin zur Nutzung von Apps für die Mitarbeiterkommunikation zeichnet sich ab. Für einen Großteil der Unternehmen, die in der Studie befragt wurden, steht bei der mobilen App die Anbindung oder eine mobile Version des Intranets im Fokus. Darüber hinaus sehen die Verantwortlichen für die interne Kommunikation weitere Vorteile in der Etablierung einer App: Die Integration des Mitarbeiter-Verzeichnisses oder eine Anbindung der digitalen Mitarbeiterzeitschrift sind laut der Befragten ebenfalls sinnvolle Ergänzungen. Auch Tools zur Rückmeldung, Kollaboration und zum Austausch werden als nützliche Zugaben gesehen. Das Gleiche gilt für einen Zugriff auf Newsletter und Tools zur Förderung des Wissenstransfers im Unternehmen. Obwohl mobile Apps durchaus zu den Trendinstrumenten der internen Kommunikation gehören, sind sie noch nicht weit verbreitet: Nur ca. 22 Prozent der Befragten aus der Studie arbeiten bereits mit einer mobilen App in ihrem Unternehmen.

Wieso mobil werden?

Natürlich ist der Einsatz von Kommunikationsinstrumenten immer von der Ausgangslage im Unternehmen abhängig. Doch wann genau ist die Nutzung einer mobilen App wirklich sinnvoll für die interne Kommunikation? Das Stichwort ist hier Reichweite: Über 80 Prozent der Befragten sehen die einfachere Erreichbarkeit der Mitarbeiter, besonders bei denjenigen, die keinen PC-Arbeitsplatz haben, durch mobile Apps als essentiellen Grund für den Einsatz einer solchen Applikation. Gerade für Unternehmen, die eine große Anzahl an Arbeitnehmern ohne Desktop-Zugriff beschäftigen, stellt die mobile App in dieser Hinsicht eine Chance dar. Weitere Gründe, die von den Befragten genannt wurden, sind die Antizipation von Gewohnheiten der Arbeitnehmer in Punkto Kommunikation und die Unterstützung des Austauschs. Auch die Unternehmenskultur, Zusammengehörigkeit und Kollaboration können laut der Befragten durch den Einsatz einer mobilen App gefördert werden. Das ist noch nicht alles: Eine Beschleunigung der internen Abläufe und die Verbesserung der Mitarbeiterzufriedenheit werden ebenfalls als mögliche Vorteile gesehen, die der Einsatz einer Mitarbeiter-App mitbringen könnte. Zudem wird angenommen, dass dadurch auch die Nutzung von anderen, inoffiziellen Kommunikationstools wie z.B. WhatsApp-Gruppenchats reduziert werden könnte.

Welche Funktionen braucht die App?

Um die oben genannten Vorteile mithilfe einer mobilen Mitarbeiter-App realisieren zu können, sind laut der Befragten dementsprechend viele Funktionen notwendig. Social Media Tools wie z.B. Liken, Teilen und Kommentieren sowie ein Newsfeed sehen über 70 Prozent als Fundament einer mobilen Applikation. Auch Push-Benachrichtigungen und Mitarbeiterprofile gehören für über die Hälfte der Befragten dazu. Relevant sind für die Befragten außerdem die Integration des Mitarbeiter-Verzeichnisses sowie von Schicht- und Kantinenplänen. Auch Aspekte wie Schnittstellen zu externen Tools, die Integration von Personalmanagementprozessen wie das Stellen von Urlaubsanträgen, Gamification-Tools, Kollaborationsoptionen und Projektmanagementsysteme werden als Funktionen genannt.

Unser Fazit: Gerade die noch aktuelle Corona-Pandemie zeigt, dass digitale und mobile Lösungen essentiell sind, um auch in solchen Zeiten eine flächendeckende Kommunikation gewährleisten zu können. Vor allen Dingen mobile Apps bieten hier den Vorteil auch Arbeitnehmer, die keinen festen PC-Arbeitsplatz haben, erreichen zu können. Dabei gibt es mittlerweile einen breit gefächerten Markt an Software für die Konzeption von Applikationen, aber hier das richtige Angebot zu finden, ist nicht immer leicht. Bei unserem Partner Crea Union stehen Ihre Bedürfnisse für die interne Kommunikation im Mittelpunkt. Mit der Software Appfix geht Crea Union ganz individuell auf Ihre Belange ein: Was ist für Ihre interne Kommunikation essentiell? Welche speziellen Tools benötigen Sie? Welche bestehende Software Ihres Unternehmens möchten Sie in die mobile Mitarbeiter-App integrieren? Für weitere Informationen besuchen Sie gerne https://creaunion.de/.

Ihre Elena

 

Studienauswertung - Trendmonitor Interne Kommunikation 2019 – Wandel und Professionalisierung; Herausgeber: SCHOOL FOR COMMUNICATION AND MANAGEMENT [SCM], STAFFBASE GMBH, https://interne-kommunikation.net/trendmonitor-interne-kommunikation-2019/

Bildquelle: https://www.shutterstock.com/de 


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Über den Author
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Elena Ostkamp
Hey, ich bin Elena! Seit 2015 beschäftige ich mich mit allem, was Kommunikation und Medien angeht: Angefangen hat es mit einem Praktikum in Südafrika bei einem Hörfunksender. Das zeigte mir, dass Medien für mich der richtige Weg sind. Mein anschließendes Bachelorstudium „Medienkommunikation & Journalismus“ habe ich mit Praktika im Journalismus ...
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