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Welche Beleuchtung rückt mich ins bessere Licht?

Ganz egal mit welcher Kamera man auch arbeitet; ist das Licht schlecht, ist es auch das Video oder Foto. Unterm Strich: die Beleuchtung ist das, worauf es bei einer guten Bildqualität ankommt. Für eine gute Beleuchtung gibt es zahlreiche Möglichkeiten, die dich in ein „besseres Licht rücken“. Von simpel bis aufwändig; in der Welt des Lumen ist alles möglich. Wir haben für Sie fünf Beleuchtungsarten rausgesucht, die mit einem kleinen und großen Geldbeutel, super funktionieren.

Kurz vorab: die Belichtung ist nicht mit der Beleuchtung zu verwechseln! Bei der Belichtung handelt es sich um natürliches Tageslicht, welches durch Fenster oder Lichtkuppeln in den Raum eintritt. Darunter versteht man auch die Belichtungszeit einer Kamera, wenn ein Bild entsteht. Bei der Beleuchtung handelt es sich um die Aufhellung eines Raums bzw. der Umgebung mittels künstlichen Lichts. Unser Fokus liegt hier allerdings auf der Beleuchtung bzw. wie man die Belichtung künstlich optimieren kann.

Beginnen wir nun mit den simpelsten und somit auch preiswertesten Alternativen der Beleuchtung. Preis aufsteigend.

 

1. Baustrahler

Ja, ganz richtig gelesen. Das Licht des Baustrahlers ist unglaublich hell und hat ein eher warm-weißes Licht. Mit einer blauen Folie davor allerdings, wird das Licht tageslichtähnlicher und somit kälter. Solch eine Folie ist ebenfalls recht günstig und in vielen Fachmärkten erhältlich. Der Strahler ist klein, handlich und die Lichtintensität sorgt für eine gute Beleuchtung. Einen Baustrahler ist schon für ca. 15 Euro im Baumarkt erhältlich und somit eine super günstige und helle Option für die Beleuchtung. Aber Achtung! Der Strahler wird sehr heiß, also muss darauf geachtet werden, ihn nicht zu nahe an Wände, Gardinen etc. zu stellen. Deshalb sollte bei Gebrauch einer Farbfolie ein guter Abstand zum Strahler eingehalten werden. Außerdem ist er wirklich sehr hell und kann in kleineren Räumen extrem blenden. Zusätzlich ist der Baustrahler etwas empfindlich und kann bei Stößen etc. schnell kaputt gehen.

 

2. Reflektoren

Die sind nicht nur günstig, sondern auch überall einsetzbar. Ob draußen oder drinnen, sie benötigen keinen Strom und sind super handlich. Reflektoren gibt es auch in unterschiedlichen Farben, wie Silber, Gold, Weiß, Schwarz oder transparent. Man kann sie zusammenfalten und in einer dafür vorgesehenen Tasche verstauen. Reflektoren sind nur mit vorhandenem Licht einsetzbar, dafür aber schon für einen Preis zwischen 15 und 30 Euro zu erwerben.

 

3. Ringlicht

Das Ringlicht ist etwas, was besonders für denjenigen vor der Kamera wichtig sein kann. Gerade bei relativ nahen Aufnahmen, sorgt das Ringlicht, dank seiner Form, für ein makelloses Gesicht. Man kann verschieden farbige Aufsätze für solch ein Ringlicht erwerben, um die Lichttemperatur zu verändern. Es gibt sie mit und ohne Stativ für schon ca. 30 Euro.

 

4. Softboxen

Sie haben ein sehr weiches Licht, welches alles gut aufhellt und und nicht viele Probleme mit Schatten verursacht. Man benötigt eine links und rechts vom Bild und stöpselt lediglich in die Steckdose. Allerdings haben sich ein recht schwaches Licht und in kleinen Räumen können sie wegen ihrer Größe etwas sperrig sein. Preislich liegen sie in einem erschwinglichen Rahmen zwischen 30 und 80 Euro.

 

5. LED-Panels

Jetzt wird es preislich und professionell deutlich wilder. Bei LED-Panels handelt es sich um kleine Lampen, die mit Batterien oder Akkus betrieben werden. Sie sind super handlich durch ihre Größe und können sogar oben auf einer Kamera befestigt werden. Sie haben allerdings ein sehr hartes Licht, welches für starke Schlagschatten sorgen kann, die sehr stören können. Dafür gibt es aber sogenannte Diffuser die das Licht weicher und umschmeichelnder gestalten. Das kleine LED-Panel gibt es für einen Preis zwischen 30 und 50 Euro, welches nur eine recht kleine Lichtquelle hergibt; bei dem großen liegt man bei ca. 250 Euro und höher. Es ist dennoch sehr handlich, passt in jeden Rucksack und hat eine deutlich größere und weitere Lichtintensität.

Man kann also deutlich sehen, dass man bereits mit wenig, viel erzielen kann. Der Rest ist davon abhängig, welche Erwartungen Sie haben und was der Geldbeutel zulässt. Ich hoffe, wir konnten etwas „Licht ins Dunkle“ bringen und Sie sind für das nächste Shooting optimal mit Licht versorgt.

 

Ihre Leah

 

 

Bildquelle: https://www.shutterstock.com/de/image-vector/photography-studio-vector-photo-white-blank-1027453090

Quelle: https://kwerfeldein.de/2019/01/08/style-light-shoot-baustrahler/

Bildquelle: KovalovAnatolii/Shutterstock.com


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Leah
Hey ihr Lieben! Ich bin Leah, 29 Jahre alt und als neue Reporterin für Saleslife unterwegs. Während meines Modestudiums an der Fachhochschule Bielefeld, habe ich meine Leidenschaft fürs Schreiben und für die Magazingestaltung entdeckt. Dank, der Interdisziplinarität an der FH, konnte ich meine Fühler in Richtung Grafik- und Kommunikationsdesign ausstrecken ...
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