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NLP für Ihren Erfolg im Berufsalltag

Das Neurolinguistische Programmieren (NLP) ist bekannt als Kommunikationsmodell. Besonders anerkannt ist NLP als Methode im Coaching. Folglich ist es besonders spannend für Unternehmer, Führungskräfte und Mitarbeiter zu wissen, dass es die Möglichkeit der positiven Selbstbeeinflussung durch NLP in Bezug auf die eigene Produktivität gibt. Die Wirkung ist noch stärker als ein mentaler Espresso. Zwei Eigenschaften sind essenziell, wenn es um die eigene Produktivität und der damit verbundenen Umsatzsteigerung:

-Der eigene Zustand

-Die Anwendung bei der Strategie, um ein spezifisches Ergebnis zu erreichen

Einige kennen das: Die Müdigkeit, nach einem schwer verdaulichen Mittagessen auf der Arbeit. Das ist der Grund, warum viele eher ein leichtes Essen wie etwa ein Salat verspeisen. Danach bleibt einfach mehr Energie, um sich produktiv und strukturiert der Arbeit zu widmen. 

Was können wir konkret tun, wenn wir merken, dass die Müdigkeit einsetzt?

 

1.Körperliche Interventionen (State-Management)

Das Gefühl der Müdigkeit kann durch eine körperliche Intervention aufgelöst werden. Sie kennen sicherlich die Methode High Intensity Training (kurz HIT). Das Konzept dahinter: Für einen kurzen Zeitraum alles geben. In unserem konkreten Fall reicht es, wenn Sie dies für etwa 20 Sekunden machen. In dieser Zeit können Sie springen oder schnelle Jumping-Jacks (Hampelmänner) machen. Gerne können Sie auch etwas anderes tun, allerdings ist es wichtig das ihr Puls in Sekundenschnelle hochsteigt- Dadurch ist gleichzeitig die Müdigkeit sofort weg. 

 

2. Energie-Schalter nutzen (Ankern)

Für manche mag die erste Strategie etwas unangenehm sein. Denn man fühlt sich eher schlapp und möchte nicht unbedingt Sport treiben. Besonders die Arbeitskleidung ist nicht gerade passend, um sich zu bewegen. Und eine weitere Sorge könnte sein: „Was denken nur meine Kollegen von mir, wenn ich jetzt hier im Büro Sport mache?“ Aus diesem Grund gibt es im NLP eine Abkürzung: Ankern.

Wir kennen alle dieses Gefühl, wenn wir einen Duft wahrnehmen, der uns an unserer Kindheit erinnert oder wenn wir ein altes Foto von einem besonderen Ereignis sehen. In diesem Moment, ändert sich unser Zustand meist sofort. Genau diesen Effekt nennt man Ankern. Mit dem Unterschied, dass das Ziel beim NLP ist, bewusste Ankern zu setzen. Das bedeutet, Sie benötigen einen Zielzustand (zum Beispiel: Fit und fokussiert zu sein) und einen Auslöser (beispielsweise einen bestimmten Song). Diese beiden Komponenten werden immer wieder miteinander in Verbindung gebracht und dadurch entsteht ein Anker.  Dies könnte konkret beschrieben ein Musik-Track sein, den Sie nur beim Laufen hören - denn sonst besteht die Gefahr, dass Ihr Anker „verwaschen“ wird. Durch die regelmäßige Wiederholung von sportlichen Aktivitäten und diesem einen spezifischen Song geben Sie ihrem Gehirn die Möglichkeit einer neuronalen Verknüpfung. Oft genug angewandt, ergibt sich eine Art Aufweckschalter, der jederzeit aktiviert werden kann, insofern der Bedarf in diesem Moment da ist. Diese Technik ist so mächtig und Sie können NLP in Ihren Berufsalltag integrieren.

 

3. Mehr erreichen durch Fokus-Fragen

Oftmals reicht Motivation alleine nicht aus, denn manchmal bedarf es einer Strategieänderung. Die einfachste Methode hierzu sind konkret gestellte Fragen, die Ihre Aufmerksamkeit auf ein Ziel hinlenken. Daher sollten die Fragestellungen weise formuliert werden, denn sie können Ihnen genauso schaden, wie sie auch unterstützen können. Wenn Sie sich beispielsweise Fragen, weshalb die Konkurrenz auf eine bessere Idee gekommen ist, dann wird die gesamte mentale Energie auf die Beantwortung dieser Frage gelenkt. Kurz zusammengefasst: Sie verschwenden wertvolle Zeit und Energie! 

Eine ganz andere Fragestellung wäre: „Was können wir aus dieser Situation lernen und gibt es einen Vorteil für unser Team?“ In diesem Fall wird das Gehirn als Entwicklung genialer Lösungen genutzt. Wie können Sie jetzt Fragen nutzen, um noch effektiver und erfolgreicher im Geschäft  zu sein? Stellen Sie sich einfach folgende vier Fragen in dieser Reihenfolge:

Tipp: Zu Beginn empfiehlt es sich, die Antworten auch tatsächlich zu notieren. Das verlangsamt den Prozess und unterstützt dem Gehirn dabei, noch bessere Antworten zu finden. 

 

1. Wie sieht das optimale Ergebnis aus?

Durch diese einfache Fragestellung bringen Sie ihr Gehirn in einen Ergebnisfokus – anstatt in einen Prozessfokus, bei dem Sie daran denken, was noch alles erledigt werden muss.

2. Warum will ich das?

Dadurch wird das Ergebnis mit einer tieferen Motivationsschicht verknüpft. Diese Frage kann sehr motivierend sein. Falls die Frage nicht motiviert, können Sie die Aufgabe delegieren oder von der To-do-Liste streichen. 

3. Wie kann ich das Ergebnis am einfachsten erreichen?

Bei dieser Fragestellung geht es darum, dass die Erreichung des Ziels möglich ist, zweitens es mehrere Wege gibt und drittens Sie die einfachste/schnelle Strategie dafür entwickeln wollen. Diese Vorannahmen sind ein sehr effektives rhetorisches Instrument, welches auch zur Selbstbeeinflussung genutzt werden kann.

4. Wie kann ich den Prozess genießen?

Hier kommt die entscheidende Frage: „Ich weiß, dass die Telefonakquise für das Geschäft wichtig ist, aber trotzdem motiviert sie mich nicht so sehr. Wie kann ich diesen Prozess genießen? Möglicherweise unterstützt mich dabei ein leckeres Getränk, vielleicht wenn ich draußen im Garten telefoniere? Vielleicht durch ein Belohnung im Anschluss?“ Was auch immer Ihrem Gehirn als Antwort kommt: Tun Sie es!

 

 

Quelle: https://unternehmer.de/psychologie/227128-mind-hacks

Bildquelle: https://www.shutterstock.com/


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Derya
Hallo, ich bin Derya und studiere "Crossmedia Communication & Management" in Bielefeld. Neben meiner Leidenschaft für das Lesen, begeistere ich mich für das Verfassen von kreativen Texten. ...
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