Der Vertrieb im Digitalen Wandel

Die vierte industrielle Revolution – die Digitalisierung unseres Alltags und unserer Arbeitsumgebung ist im vollen Gange

Verbraucher sind es gewohnt, sich ständig informieren zu können, von unterwegs Webseiten aufzurufen, in Service-Chats Hilfe zu erlangen oder verlorenen Paketen hinterher zu spionieren. Kleidung, Technik und Lebensmittel werden heute selbstverständlich online eingekauft. Mit Bargeld bezahlen wir immer weniger. 

Im digitalen Zeitalter machen sich Konsumenten selbst auf die Suche nach Angeboten, Waren oder Informationen. Das Internet ist hier der Schlüssel zum Erfolg. Die Suchmaschine ist der zentrale Zugang zur Bedarfsbefriedigung. Um Käufer, Interessenten und Kunden zu erreichen, müssen Unternehmen in den Ergebnislisten der Websuche präsent sein, allen voran bei Google. 

Jedes Unternehmen hat dank der Digitalisierung, die Möglichkeit den eigenen Vertrieb neu zu organisieren und/oder zu optimieren. Dabei geht es nicht immer um große strukturelle Veränderungen. Bereits kleine Veränderungen können zu deutlichem Erfolg führen. Es stellen sich also zwei Fragen, ist die digitale Revolution auch in den Unternehmen angekommen, speziell im B2B Vertrieb? Welche Veränderungen und Herausforderungen bringt sie mit?

Da der Kunde zunehmend ein nahtloses Einkaufserlebnis, über alle Kanäle hinweg erwartet, müssen Hersteller und Dienstleiter darauf reagieren und sich diesem Wandel anpassen. Die einfachste Methode ist es Produkte crossmedial anzubieten – also in Geschäften und in Onlineshops.

Dafür müssen Unternehmen ihre potentiellen Kunden einerseits automatisiert, aber auch personalisiert ansprechen, die digitale Kommunikation macht dies möglich. Langwierige Kundenverhandlungen gehören der Vergangenheit an. Heute verkaufen Unternehmen digitalisiert über Webseiten, unterstützt durch bezahlte Online-Anzeigen, virtuelle Produktdemos und öffentlich gemachten Kundenbewertungen in Form von Anwenderberichten, Rezensionen und Testimonials. Die Folge daraus ist eine engere Zusammenarbeit von Vertrieb und Marketing. Der Zeitpunkt an dem der Kunde ein konkretes Problem oder Bedürfnis entdeckt und erste Informationen sucht, nennt man im Marketing Nachfrage- und Lead-Generierung. Beides sind wichtige Aufgaben des Marketings, die durch die Digitalisierung und einem veränderten Kaufverhalten immer wichtiger werden. 

Unternehmen müssen von Ihrer Zielgruppe wahrgenommen werden, sonst nimmt der Interessent sie in ihrer aktiven Informationssuche gar nicht erst in die Auswahl auf. Der Kampf um die Aufmerksamkeit im Netz ist höher als jemals zuvor. Aufgabe des Marketings ist es, den Webauftritt des Unternehmens zu steuern und gezielt Content-Marketing-Aktivitäten einzusetzen, um die Präsenz im Web zu erhöhen. Dabei geht es weniger darum mit Werbung Aufmerksamkeit zu erzeugen, als vielmehr relevante Inhalte zu erstellen und diese so zu streuen, dass sie von der Zielgruppe gefunden und gelesen werden. Es geht um das Schaffen von Informationsmehrwerten und darum, den Kunden aufzuklären, anstatt ihm lediglich die Leistungen des eigenen Produktes zu präsentieren.

Es wird immer wichtiger auf die Erwartungen des Kunden einzugehen und sicher zu stellen, dass dieser im gesamten Kaufprozess zufrieden ist. Studien zeigen, dass über 45 Prozent von potenziellen Kunden den Kaufprozess online abbrechen, wenn ihre Fragen nicht umgehend beantwortet werden. So steigt zum einen die Bedeutung von Kontaktpunkten und Informationen auf der eigenen Internetseite und zum anderen, dass Unternehmen ihre Kunden während des gesamten Kaufprozesses begleiten und beraten – entweder direkt über den persönlichen Kontakt oder indirekt über einen angebotenen Informationsmehrwert.

Diese Leistung sollte auch nicht abbrechen, wenn der Kunde akquiriert ist. Bei Bestandkunden sollte sich ein regelmäßiger Austausch entwickeln, der ein aktives Feedback von Kundenseite einschließt, um Bereiche zu identifizieren, in denen stärker eingegriffen werden sollte. 

Für Unternehmen heißt das: Kennen Sie Ihre Kunden besser, als Sie sich selbst!

An dieser Stelle spielt das Sammeln von Daten eine immer größere Rolle, was mit Hilfe moderner Technologien heute einfacher ist als je zuvor. Große Mengen an Informationen können über den Kunden gewonnen, gespeichert und analysiert werden. Unternehmen finden somit immer neue Möglichkeiten, ihren Kunden ein maßgeschneidertes Angebot zu machen. Damit steigt zugleich die Loyalität des Kunden, was zu einer geringeren Preissensibilität führt. Kunden sind heute bereit, mehr für einen zusätzlichen Service zu zahlen, der ihnen einen realen Mehrwert schafft und für ein positiveres Kundenerlebnis sorgt.

Der Fokus sollte sich, neben standardisierten Produktlösungen stärker auf die Kunden legen. Es sollte also versucht werden, den Kunden noch besser zu verstehen und sich den Bedürfnissen anpassen. 

Das geschieht einerseits durch die Veröffentlichung von interessanten Inhalten auf Webseiten und sozialen Netzwerken, die eine wirkliche Relevanz für die Zielgruppe haben, sowie mit Kundenreferenzen, können Unternehmen potentielle Kunden und bereits vorhandene Kunden einfach ansprechen. Dadurch können Unternehmen sich von der Konkurrenz abheben und die neuen Möglichkeiten der Digitalisierung für sich nutzen.

Quellen: https://www.computerwoche.de/a/mehr-analytisches-denken-im-vertrieb,3330646 

Quellen: https://www.saxoprint.de/b2bmanager/sales/digitalisierung-im-vertrieb/

Business Präsentation - So präsentieren Sie erfolgreich

Die Anforderungen an einer Businesspräsentation sind sehr hoch. Als Manager haben Sie ein großes Ziel: Die Mitarbeiter mit sich zu ziehen und möglichst einen guten Eindruck mit dem Konzept zu hinterlassen. In nur kurzer Zeit sollen die wichtigsten Punkte ausführlich erklärt und überzeugend dargestellt werden. Das wichtigste Ziel ist: Die Folien müssen so gestaltet werden, sodass alle Mitarbeiter oder potenzielle Kunden genau zuhören und es umsetzen können. Was nützt es, wenn der Redner eine tolle Ausstrahlung hat, aber den Inhalt nicht spannend vermitteln kann und die Folien schlecht gestaltet sind? Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um die Präsentation nachvollziehbar aufzubauen. Die Struktur der Präsentation hängt in erster Linie vom Thema ab. 

Es gibt 5 grundlegende Regeln die Sie beachten müssen, um in der Präsentation zu überzeugen:

1. Betrachten Sie den Kunden als König 

Die Präsentation sollte so gestaltet sein, sodass die Bedürfnisse des Kunden geweckt werden. 

2. Verbreiten Sie Ideen und bewege Menschen

Die Kunden oder die Mitarbeiter hören Ihren Beitrag an. Das bedeutet, dass Sie emotional berührt werden möchten. Sie sollten mit bedeutsamen Gedanken aus dem Beitrag gehen und sich mit den Themen beschäftigen.

3. Hilfen Sie dabei Ihrer Zielgruppe zu sehen, was Sie mitteilen möchten 

Das Publikum splittet sich in 50/50 in audio und visuell Lernende. Das bedeutet, ein Teil der Gruppe erwartet von Ihnen gute Erklärungen, der andere Teil möchte passende Grafiken oder Bilder in den Folien sehen, um Zusammenhänge besser verstehen zu können. 

4. Fokussieren Sie sich auf das Design, nicht auf die Dekoration der Folien

Reduzieren Sie die Bilder nur auf das prägnanteste. Das bedeutet, unnötige Bilder können rausgelassen werden. Denn diese verwirren nur den Kunden oder die Mitarbeiter. Stellen Sie sich bei der Erstellung der Folien die Kernfrage: „Was möchte ich mit der Grafik genau erreichen“?

5. Kultiviere gesunde Beziehungen

Zwischenmenschliche Beziehungen mit dem Kunden und den Mitarbeitern sind wichtig für ein gutes Klima. Kundenpflege ist wertvoll.  

Wie wird der Aufbau der Präsentation spannend gestaltet?

Titelfolie: Die Titelfolie soll dem Publikum visuelle Anreize geben. Es sollte das Thema der Präsentation vorstellen und Interesse wecken. 

Platzhalterfolien für Videos und Bilder: Verwenden Sie dafür eine eigene Folie mit einem zum Gesamtdesign passenden Rahmen. 

Textfolien: Hier gilt die Faustregel: Weniger Text bleibt länger im Kopf.

Text-Bild-Folien: Bilder und Text sollen in einem nachvollziehbaren Zusammenhang stehen.

Agendafolien: Geben die Struktur der Folien an, für umfangreiche Präsentationen ist dies unerlässlich. 

Teamfolien: Stellen das Team Ihres Unternehmens vor. Am besten mit Bildern der Mitarbeiter und in einem Organigramm angeordnet.

Grafikfolien: Die Grafiken müssen zu Ihrem gesamten Layout der Präsentation passen. Dies drückt komplexe Sachverhalte besser aus und die Präsentation wirkt dynamischer.

Abschlussfolie: Auf dieser Folie werden die Ergebnisse nochmal zusammengefasst und die Schlussfolgerungen erläutert. Die Abschlussfolie erläutert auch nochmal die Maßnahmen die in Zukunft ergriffen werden. 

Quelle: https://blog.presentationload.de/erstellen-einer-business-praesentation-folien-und-anordnung/

Instrumente der Krisenkommunikation

Es ist ratsam, wenn Unternehmen nicht nur auf der unternehmenseigenen Webseite und in den gängigen beruflichen Netzwerken wie LinkedIn und Xing ihren Internetauftritt ausführen, sondern auch in anderen sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter und Co einen kompetenten Eindruck machen. In diesem Zusammenhang wird auch von einem Reputationsmarketing gesprochen. Auf diese Weise kann in Friedenszeiten ein umfassendes CEO-Reputationsmanagement durchgeführt werden. Hierzu gehört eine inhaltlich überzeugende und sichtbare Unternehmenspräsenz in den Suchmaschinen. Je weniger Freiraum potenziellen Angriffen in den Suchergebnissen geboten wird, desto besser ist der Internetauftritt .

Eine erfolgreiche Krisenprävention identifiziert schnellstmöglich drohende Gefahren im World Wide Web. Negative Kommentare bis hin zu einem Shitstorm können aus den unterschiedlichsten Richtungen kommen. So können unzufriedene Unternehmenspartner und Kunden oder die eigenen Mitarbeiter zu negativen Darstellungen des Unternehmens in den sozialen Medien führen. Jeder dieser Angreifer weist eine individuelle Geschichte auf, die mit dem Unternehmen in Verbindung steht. Konnten Unternehmen feststellen, woher ein Angriff erfolgt, haben sie bereits einen wichtigen Schritt innerhalb der Krisenprävention gemeistert. Dies kann durch unterschiedliche Instrumente erfolgen, die die sozialen Medien in Realzeit analysieren. 

Es gibt zahlreiche Tools, die über eine klassische Schlagwortsuche, über Statistiken zu Urhebern und Quellen bis hin zu Werturteilsanalysen reichen. Unternehmen können bei der Auswahl des passenden Instrumentes zwischen kostenlosen und Bezahl-Varianten wählen. Fühlen sich Unternehmensentscheider bei der Auswahl des passenden Tools unsicher, bietet sich auch die Unterstützung durch eine professionelle Kommunikationsberatung an. In der Regel sollten Unternehmen mehrmals im Jahr ein Krisenszenario durchspielen. Je öfter Unternehmen mögliche Szenarien durchgehen, desto handlungssicherer sind sie im Ernstfall. 

Neben den Tools existieren zahlreiche weitere online-gestützte Instrumente, die mit den klassischen Instrumenten miteinander kombiniert werden. Das bedeutet, dass online wie offline die Aktivitäten aufeinander abgestimmt sein sollten. Die Grundlage von onlinebasierten Kriseninstrumenten fußt auf bereits bestehende Konzepte, ohne diese grundlegend verändern zu wollen. Generell werden onlinebasierte Instrumente vor, während und nach einer Krise in Echtzeit angewendet, da das Bedürfnis der User nach Informationen im Fall einer Krise in der Regel sehr groß ist. Aus diesem Grund sollten nur diejenigen Werkzeuge angewendet werden, die Unternehmen sofort anwenden können.

Quelle:https://www.pressemonitor.de/blog/krisenkommunikation-unternehmen-instrumente-medienanalyse/ http://www3.fh-gelsenkirchen.de/JPR/downloads/f_6833/Handout%20KrisenPR.pdf

DIe Gehaltsvorstellung formulieren

Wie viel möchte ich zu Beginn meiner Berufslaufbahn verdienen?“ Einer der schwierigsten Fragen, den eigenen Marktwert zu taxieren. Nachdem Sie Ihr Studium geschafft haben oder einen Jobwechsel vornehmen, stellt sich früher oder später diese Frage. Manche Arbeitgeber verlangen bereits in der Stellenanzeige, dass Sie im Anschreiben der Bewerbung die Gehaltsvorstellung formulieren. Wie Sie diese Herausforderung meistern, erklärt Ihnen der Artikel mit einigen wichtigen Tipps. 

Haben Sie den Mut, Ihre Gehaltsvorstellung zu formulieren. Wenn in der Stellenausschreibung von Ihnen eine Gehaltsvorstellung verlangt wird, sollten Sie diese auch nennen. Wenn Sie dies abwägen und ignorieren, könnte es eine falsche Reaktion vom Bewerbermanagement des Unternehmens geben. Das bedeutet gleichzeitig auch, dass Sie Ihre Unterlagen nicht vollständig ausgefüllt haben. Es ist ein klarer Minuspunkt für Sie, denn Sie möchten den Job bekommen und glänzen. Der Personalverantwortliche könnte darüber hinaus Ihre Bewerbung direkt aussortieren oder sich folgende Fragen stellen: Warum nennt der Bewerber keine genaue Summe? Hat er vielleicht zu hohe Gehaltsvorstellungen? Kann er sich selbst nicht richtig einschätzen, ob und wie viel seine Leistung tatsächlich wert ist?

Selbstverständlich sollten Sie dem Arbeitgeber ein möglichst realistisches Gehalt nennen. Hierbei spielen Bildungsabschluss und Qualifikationen eine wichtige Rolle. Neben den Fachqualifikationen die Sie mitbringen, spielt sowohl Ihre Berufserfahrung als auch die Praxiserfahrung in Ihrem Job eine wichtige Rolle. Neben Ihren Kosten müssen Sie die Seite des Unternehmens auch beachten. Was kostet Sie das Unternehmen? Sind Sie für das Unternehmen im Verhältnis zu anderen Mitbewerbern mit ähnlichen Qualifikationen eher zu teuer oder verkaufen Sie sich unter Wert? Das Unternehmen möchte selbstverständlich an Ihren Gehaltskosten sparen. 

Zudem ist es sinnvoll, sich Informationen über die Gehälter von anderen Personen, die eine ähnliche Position wie Sie besitzen zu informieren. Außerdem gibt es viele Gehaltsvergleichsportale oder Fachzeitschriften für unterschiedliche Branchen und Positionen. Zusätzlich können Sie in bekannten Online-Jobbörsen recherchieren, welches Gehalt Ihnen zusteht. 

Formulieren Sie Ihre Gehaltsvorstellung in dem Bewerbungsanschreiben so: „Mein aktuelles Jahresgehalt beträgt 35.000 Euro“. Das ist nicht die Antwort auf die Frage in dem Anschreiben, stellt aber schon mal eine mögliche Verhandlungsgrundlage dar. 

Quelle: https://karrierebibel.de/gehaltsvorstellung-formulieren/

Was wird sich im Bereich des digitalen Marketings in der Zukunft verändern?

Wie sehen die Trends des digitalen Marketings in den nächsten zwei bis drei Jahren aus.

1. Vom Content Marketing zum “Content Selling“

Immer mehr Verkäufer wissen, wie wichtig Content Marketing für das eigene Business ist. Denn mittlerweile ist es ein fester Bestandteil des Marketing-Mix geworden. Laut dem Bericht des Marketing Institute 93% der erfolgreichsten Vermarktern von B2B-Inhalten an, dass das Thema Content Marketing ein wichtiger Bestandteil des Unternehmens ist. Mit der Professionalisierung des Content Marketings ändern Unternehmen ihren Ansatz bei der Erstellung von Marketingmaterialien. Hinzu kommt der Begriff Content Selling, dies beschreibt, dass Inhalte zur Unterstützung von Verkaufsprozessen erstellt werden sollten und nicht nur nach dem Gefühl. Der Bundesverband Digitale Wirtschaft BVDW e.V. hat ein übersichtliches Whitepaper zum Thema “KPIs im Content Marketing“ veröffentlicht, in dem es möglich ist, den Erfolg im Content Marketing zu messen.

2. Alle Services kompakt aus einer Hand

Marketer sollten darauf achten, dass dieser verschiedene Lösungen anbietet, die miteinander integriert werden können und mit einem einzigen Login zugänglich sind. Denn normalerweise benutzt ein durchschnittliches Unternehmen rund 90 verschiedene Marketing-Cloud-Services. 

3.  Hyper - Targeting in der Werbung 

Menschen neigen dazu, Werbeanzeigen bewusst nicht wahrzunehmen, da diese für viele zu aufdringlich sind. Werbeanzeigen werden jedoch nicht ignoriert, wenn diese auf individuelle Bedürfnisse der Interessenten abgestimmt sind. Laut einer Studie von Digital Connections ignorieren 49% der Menschen eine Marke, wenn sie zu häufig auf die Werbung stoßen oder wenn die Werbung als irrelevant empfunden wird. 36 % der Befragten hingegen kaufen eher Produkte oder Dienstleistungen von Unternehmen, welche maßgeschneiderte Botschaften sendet. 
Die Zukunft der digitalen Werbung liegt demnach in „hyper-relevanten“ Anzeigen, die durch genaues Targeting gezielt auf die Bedürfnisse der Zielgruppe abgestimmt sind. 

4. Voice Search 

Sprachassistenten wie Alexa oder Siri werden immer mehr in den Alltag integriert, so dass sprachgesteuerte Suchanfragen an Nachfrage gewinnen. Alleine in den USA wird der Umsatz im Bereich Voice Commerce im Jahr 2022 voraussichtlich 40 Milliarden US-Dollar erzielen. Dies könnte ein wichtiger Punkt bei der Webseiten-Optimierung sein: Inhalte müssen so gestaltet werden, dass die Nutzung auf Webseiten von Sprachassistenten möglich ist. 

5. Personalisierung 

Bis 2020 werden 90% der Unternehmen mindestens eine Art von Personalisierung in ihrem Marketing nutzen. (Gartner)

Personalisierung ist im Marketing bereits ein wichtiger Bestandteil, sie wird aber immer relevanter und insbesondere vollständig personalisierte Websites werden zukünftig boomen. Hierfür ist Amazon ein gutes Beispiel dafür, wie personalisierte Websites aussehen können: Das Verhalten der Kunden wird genau analysiert und anhand der Bewegung basierend darauf einzelne Produkt-Empfehlungen.


6. Kooperation von Sales und Marketing

Der Einsatz von Technologien wie Marketing-Automation verwischt die Grenzen zwischen Marketing und Vertrieb immer mehr. In der Zukunft wird eine engere Zusammenarbeit zwischen Vertrieb und Marketing ermöglicht.

7. Verändertes Kundenverhalten

Die Generation Z wird bis 2020 vorraussichtlich etwa 40 % der gesamten Konsumenten ausmachen. Wie spricht man die Gruppe am besten an? Arbeiten Sie mit Influencern zusammen. Wichtig ist auch zu beachten, dass die Generation Z viel Wert auf Transparenz legt, demnach wird die Kaufentscheidung danach getroffen wie transparent die Kommunikation ist. 

8. Transparenz

94 % der Verbraucher geben an, dass sie einer Marke treu bleiben, wenn das Unternehmen einen authentischen Marktauftritt hat und offen kommuniziert. 

9. Just-in-Time Marketing
Just-in-Time-Marketing beruht darauf, die Inhalte passend zu dem Zeitpunkt zu erstellen, wenn sie benötigt werden und sie an die Bedürfnisse der Kunden zuzuschneiden. 


10. Künstliche Intelligenz

Die Technologie der Künstlichen Intelligenz (KI) ist mittlerweile sehr bedeutend geworden und nicht nur ein neuer Trend. Laut Gartner werden in 2020 in vielen Softwareprodukten KI-Features enthalten sein. 

 

Quelle: https://www.marketing-boerse.de/fachartikel/details/1905-was-wird-2022-sein-14-prognosen-fuer-das-digitale-marketing--infografik/153417
 

 



 

 

Der richtige Aufbau einer Marketingkampagne

Marketing bezieht sich auf die Vermarktung von Produkten oder Dienstleistungen. Es geht darum, eine oder mehrere Zielgruppen zu definieren und deren Ansprüche, Anforderungen und Bedürfnisse zu erfüllen. Das Ziel des Marketing Managements ist es, potentielle Kunden (Customer oder Consumer) zu erreichen, anzusprechen und zum kaufen oder nutzen eines Angebotes zu animieren.

Für die richtige Marketingkampagne sollten folgende Punkte beachtet werden:

Schritt 1: Zielsetzung

Definieren Sie zu Beginn der Planung Ihre konkreten Ziele. Ihr Ziel bestimmt den Rahmen Ihrer Kampagne. Promotion-Kampagnen können zur Erfüllung von verschiedenen Zielsetzungen wie beispielsweise Kundengewinnung, -bindung oder einer Produkteinführung eingesetzt werden. Wird die Absicht verfolgt, Marke und Produkte bekannter zu machen, empfiehlt sich meist eine auf das Unternehmensimage angepasste Kampagne. 

Schritt 2: Zielgruppe

Identifizieren Sie Ihre Zielgruppe. Hierfür sollten Sie neben sozio-demographischen Merkmalen (Alter, Geschlecht, Einkommen etc.) auch psychografische Merkmale (Einstellung, Werte etc.) heranziehen. Das Verhalten und die Eigenschaften Ihrer Zielgruppe sind ausschlaggebend für die weitere Planung Ihrer Kampagne. Denn nicht alle Werbemittel und Medienkanäle passen zu jeder Zielgruppe. 

Schritt 3: Budgetplanung

Legen Sie das Budget fest. Dies beeinflusst den Umfang der Kampagne. Die Kampagne kann intern umgesetzt werden oder Sie beauftragen einen externen Dienstleister. Diese Personalentscheidung sollten Sie unbedingt in Ihrer Kostenkalkulation berücksichtigen. Promotion-Agenturen haben meist einen großen Erfahrungsschatz und zahlreiche Kontakte, die sich in den späteren Schritten in der Organisation als vorteilhaft erweisen können.

Schritt 4: Mediaplanung

Wählen Sie die richtigen Kanäle aus und vermeiden Sie Streuverluste. Das gelingt Ihnen in dem Sie herausfinden, wo Ihre Zielgruppe unterwegs ist und wie Sie sie am besten erreichen. Ob Print, TV, Radio, Online, Out-of-Home oder über klassische POS (Point of Sales) - Promotions. Wenn es Ihnen möglich ist, grenzen Sie die Vielfalt der Kanäle ein. Welche TV-Sender sind für Ihre Zielgruppe relevant oder welche Social-Media-Plattformen werden von Ihrer Zielgruppe häufig genutzt? 

Schritt 5: Zeitraum

Bei der Festlegung eines Termins sollten Sie vor allem Faktoren wie kalendarische Ereignisse und Großveranstaltungen wie Sportevents mit einbeziehen, denn diese können Aufmerksamkeit abziehen. Sobald Sie einen geeigneten Zeitpunkt festgelegt haben, beginnen Sie mit den Vorbereitungen. Planen Sie dabei unbedingt großzügig und mit ausreichendem Puffer. Unvorhergesehene Verzögerungen sind immer möglich.

Schritt 7: Realisierung

Wenn Sie alle Einzelheiten genau durchdacht und geplant haben, gehen Sie in die Phase der Umsetzung über. Dieser operative Teil verlangt ein gutes Zeitmanagement und eine ständige Überwachung der Kosten. Denn schnell bringen verzögerte Lieferzeiten oder Fehldrucke die Zeit- und Kostenplanung durcheinander. 

Schritt 8: Erfolgskontrolle

Nach Umsetzung der Kampagne sollte eine systematische Erfolgs- und Qualitätskontrolle durchgeführt werden. Legen Sie dafür am besten schon im Vorfeld Kennzahlen fest, an denen Sie den Erfolg messen möchten. Stellen Sie sich die Frage, ob Sie mit Ihrer Kampagne Ihre Zielsetzung erreichen konnten. Daraus können Sie dann ableiten, ob sich eine weitere oder erneute Kampagne rentiert.

Quelle: https://www.bonago.de/8-schritte-zur-erfolgreichen-promotion-kampagne/

Der richtige Aufbau einer Marketingkampagne 

Der richtige Aufbau einer Marketingkampagne 

Marketing bezieht sich auf die Vermarktung von Produkten oder Dienstleistungen. Es geht darum, eine oder mehrere Zielgruppen zu definieren und deren Ansprüche, Anforderungen und Bedürfnisse zu erfüllen. Das Ziel des Marketing Managements ist es, potentielle Kunden (Customer oder Consumer) zu erreichen, anzusprechen und zum Kaufen oder Nutzen eines Angebotes zu animieren.

Für die richtige Marketingkampagne sollten folgende Punkte beachtet werden:

Schritt 1: Zielsetzung

Definieren Sie zu Beginn der Planung Ihre konkreten Ziele. Ihr Ziel bestimmt den Rahmen Ihrer Kampagne. Promotion-Kampagnen können zur Erfüllung von verschiedenen Zielsetzungen wie beispielsweise Kundengewinnung, -bindung oder einer Produkteinführung eingesetzt werden. Wird die Absicht verfolgt, Marke und Produkte bekannter zu machen, empfiehlt sich meist eine auf das Unternehmensimage angepasste Kampagne. 

Schritt 2: Zielgruppe

Identifizieren Sie Ihre Zielgruppe. Hierfür sollten Sie neben sozio-demographischen Merkmalen (Alter, Geschlecht, Einkommen etc.) auch psychografische Merkmale (Einstellung, Werte etc.) heranziehen. Das Verhalten und die Eigenschaften Ihrer Zielgruppe sind ausschlaggebend für die weitere Planung Ihrer Kampagne. Denn nicht alle Werbemittel und Medienkanäle passen zu jeder Zielgruppe. 

 

Schritt 3: Budgetplanung

Legen Sie das Budget fest. Dies beeinflusst den Umfang der Kampagne. Die Kampagne kann intern umgesetzt werden oder Sie beauftragen einen externen Dienstleister. Diese Personalentscheidung sollten Sie unbedingt in Ihrer Kostenkalkulation berücksichtigen. Promotion-Agenturen haben meist einen großen Erfahrungsschatz und zahlreiche Kontakte, die sich in den späteren Schritten in der Organisation als vorteilhaft erweisen können.

Schritt 4: Mediaplanung

Wählen Sie die richtigen Kanäle aus und vermeiden Sie Streuverluste. Das gelingt Ihnen in dem Sie herausfinden, wo Ihre Zielgruppe unterwegs ist und wie Sie sie am besten erreichen. Ob Print, TV, Radio, Online, Out-of-Home oder über klassische POS (Point of Sales) –Promotions. Wenn es Ihnen möglich ist, grenzen Sie die Vielfalt der Kanäle ein. Welche TV-Sender sind für Ihre Zielgruppe relevant oder welche Social-Media-Plattformen werden von Ihrer Zielgruppe häufig genutzt? 

Schritt 5: Zeitraum

Bei der Festlegung eines Termins sollten Sie vor allem Faktoren wie kalendarische Ereignisse und Großveranstaltungen wie Sportevents mit einbeziehen, denn diese können Aufmerksamkeit abziehen. Sobald Sie einen geeigneten Zeitpunkt festgelegt haben, beginnen Sie mit den Vorbereitungen. Planen Sie dabei unbedingt großzügig und mit ausreichendem Puffer. Unvorhergesehene Verzögerungen sind immer möglich.

Schritt 7: Realisierung

Wenn Sie alle Einzelheiten genau durchdacht und geplant haben, gehen Sie in die Phase der Umsetzung über. Dieser operative Teil verlangt ein gutes Zeitmanagement und eine ständige Überwachung der Kosten. Denn schnell bringen verzögerte Lieferzeiten oder Fehldrucke die Zeit- und Kostenplanung durcheinander. 

Schritt 8: Erfolgskontrolle

Nach Umsetzung der Kampagne sollte eine systematische Erfolgs- und Qualitätskontrolle durchgeführt werden. Legen Sie dafür am besten schon im Vorfeld Kennzahlen fest, an denen Sie den Erfolg messen möchten. Stellen Sie sich die Frage, ob Sie mit Ihrer Kampagne Ihre Zielsetzung erreichen konnten. Daraus können Sie dann ableiten, ob sich eine weitere oder erneute Kampagne rentiert.

Instagram als Marketingstool

Instagram als Marketingtool

Für Unternehmen wird Instagram immer lukrativer. Die Zusammenarbeit mit sogenannten Influencer gestaltet sich für Unternehmen als eine neue Werbemöglichkeit – und dazu günstiger als das klassische Marketing. Um Instagram als vernünftiges Verkaufstool zu nutzen sollten Sie einiges Wissen.

Gestalten Sie Ihr Profil Interessant. Außergewöhnlich und kreativ sollte es sein – trotz Business. Menschen werden sich eher für ein Profil Interessieren, welches ästhetisch ist. 

Dazu können Sie mit einem coolen Logo arbeiten und einer Biografie, die ins Auge sticht. 

Auch der Benutzername sollte einen Wiedererkennungswert haben. 

Ein Fehler der oftmals von Unternehmen gemacht wird ist, dass Instagram als leichte Sache angesehen wird. Praktikanten oder Werkstudenten dürfen sich meistens damit austoben und verlieren den Überblick. 

Es ist äußerst wichtig eine Konstanze beizubehalten, daher ist es für jedes Unternehmen ratsam einen Mitarbeiter einzustellen, der sich komplett um die Social-Media-Kanäle kümmert bzw. um Instagram. Wenn Sie das nicht möchten gibt es auch die Möglichkeit einen Redaktionsplan zu erstellen, an den man sich akribisch hält. Das heißt, wann wird Content erstellt, an welchen Tagen/Uhrzeit wird was gepostet, was wird als Captions (Bildunterschrift) verwendet. 

Um einen Redaktionsplan vernünftig zu Planen benötigt man ausreichend Content. Für ein Unternehmen stellt sich die Frage; „Wer sind wir? Und wie möchten wir uns darstellen?“ 

Eine Unternehmensphilosophie kann hierbei hilfreich sein. Denn hiermit können die Grundsteine für die Kommunikation auf Instagram gelegt werden.  

Aber auch zu wissen wer die Zielgruppe ist, kann von Vorteil sein. Wen möchten Sie mit ihrem Profil ansprechen? Unternehmer? Networker? Die breite Maße? Auch hier muss also gründlich darüber nachgedacht werden.  

Wenn Content geschaffen und eine Zielgruppe definiert wurde kommen wir zur Darstellung. Qualität über Quantität heißt es hier. Auf Instagram ist nämlich die Qualität der Beiträge wichtig. Suchen Sie sich als bewusst Fotos aus oder schießen Sie selber welche. Wenn Sie Fotografie-Kenntnisse, eine gute Kamera und ein Bildbearbeitungsprofi sind – umso besser für Sie.  Damit können Sie auf Instagram Punkten. 

Nicht zu vergessen: Die Bildunterschrift. Haben Sie ihr passendes Bild gefunden bzw. gemacht geht es ans Texten. Kurz und knapp ist immer gut. Je kreativer und motivierender ihr Content ist, desto einfacher können Sie Menschen auf Instagram ansprechen. Instagram ist nicht für lange Texte geeignet. 

Und zu guter Letzt: Die Hashtags. 

Nutzen Sie bis zu 20 Hashtags. Hashtags hilft Nutzern durch die Sucheingabe andere Profile zu finden. Wenn Sie von ihrer Zielgruppe gefunden werden möchten, nutzen Sie Hashtags wie #Business #Motivation #Sales #Product. 

Wenn Sie diese Tipps bei ihrem neuen Profil beherzigen, sollten die ersten Follower nicht auf sich warten lassen.

 

 

Eigenmarketing

Um erfolgreich in Ihrem Fachgebiet zu sein, braucht es selbstverständlich die richtigen Fähigkeiten. In dieser Hinsicht kann sich der ein oder andere einig sein. Natürlich zeichnen sich Abschlüsse und Qualifikationen in Ihrem Beruf als Mitarbeiter oder Führungskraft aus. Allerdings bedeutet es nicht gleichzeitig, dass sie von Ihren Kollegen das Gefühl von Wertschätzung in Ihrem Job bekommen, die Sie sich wünschen. Ihr Ziel sollte es sein, mit Ihren Leistungen aufzufallen und in den Köpfen der Kollegen und Chefs präsent zu bleiben. Daher ist die Arbeit am eigenen Image und an der Selbstdarstellung sehr wichtig. Um bei Ihren Vorgesetzen zu punkten, zeichnen sich diese Faktoren im Eigenmarketing besonders aus. Wie gut Ihr Eigenmarketing letztendlich ist, entscheidet über Misserfolg oder Erfolg. Denn dies könnte dazu beitragen, ob Sie bei der nächsten Beförderung von dem Vorgesetzten beachtet werden, oder ob man Sie direkt bei der Auswahl ausschließt. Erfolgreiches Eigenmarketing stärkt also Ihre Position im Unternehmen, vorausgesetzt es wird richtig angewendet. Hier ist die Königsdisziplin, eine Balance zwischen Marketing und offenkundiger Selbstdarstellung zu finden. Denn übertriebenes Eigenmarketing wirkt sehr schnell arrogant. Um die richtige Dosis zu finden, braucht es Feingespür. 

Hier sind 5 Tipps für Sie, wie Sie erfolgreiches Eigenmarketing anwenden:

1) Zuerst müssen Sie sich eigene Stärken bewusst machen. Das heißt: Kennen Sie Ihre eigenen Stärken? Wenn Sie diese mit Ja beantworten können, so können Sie auch positiv von anderen Personen wahrgenommen werden. Haben Sie in der Vergangenheit einen Lob von einem Kollegen oder im Freundeskreis bekommen? Was war an dem Lob besonders erwähnenswert? Können Sie diese Stärken für Ihren Job anwenden?

2) Eigenmarketing bedeutet auch, dass Sie sich selbst präsentieren müssen. Lassen Sie Ihr Umfeld, sei es auf der Arbeit oder im privaten Kreis von Ihren Fähigkeiten beeindrucken und aufmerksam machen. Um Ihr Eigenmarketing voranzutreiben, unterstützen auch Online-Seiten wie Xing oder Linkedin Ihr vorhaben. Auf diesen Seiten werden externe Unternehmen sowie potenzielle Neukunden auf Sie aufmerksam gemacht. 

3) Um ehrliche Wertschätzung von außen zu erhalten, müssen Sie auch als loyaler Mensch wahrgenommen werden. Ist ihr Ruf einmal verloren gegangen, lässt es sich nur schwer wiederherstellen. Daher gilt als oberste Regel: Seien Sie ehrlich mit sich selbst und Ihrem Umfeld. Beschränken Sie sich bei Ihrer Tätigkeit auf das, was Sie wirklich können. 

4) Bringen Sie Ihre Meinung ein. Bei Meetings ist es wichtig, sich in dem Gespräch mit einzubinden. Die eigene Meinung muss durchdacht sein und die Vorschläge sollen Beiträge sein, die dem Unternehmen positive Veränderungen bringen könnten. Vermeiden Sie den großen Fehler, einfach nur zu reden, um in den Vordergrund zu treten. 

5) Unterstützen Sie Ihr Team. Eigenmarketing dreht sich also nicht nur immer um die eigene Person. Hilfsbereitschaft kann eine große Werbung für Sie sein, besonders wenn Sie damit das Betriebsklima verbessern und andere Kollegen unterstützen. Steht beispielsweise ein neues Projekt an, sollten Sie sich mit Ihren Ideen einbringen. 

Die digitale Analyse: Social-Media-Monitoring-Tools

Unter dem Begriff Social-Media-Monitoring versteht sich die Beobachtung und Analyse von Aktivitäten der jeweiligen Mitglieder im Social Web. Diese Aktivitäten wirken sich stark auf das Image eines Unternehmens oder einer Marke aus und müssen deshalb gründlich analysiert werden. Das Monitoring, welches nichts anderes heißt, als das Protokollieren eines Vorgangs bezieht sich meist auf die Einträge in sozialen Netzwerken und diversen anderen sozialen Plattformen, auf denen Nutzer auf einfache Weise, eigene Inhalte mit anderen Menschen teilen können.

Für das Zeitalter des digitalen Wandels ist Social-Media-Monitoring von grundlegender Bedeutung. Wie sonst anders soll ein Unternehmen wissen, welche Zielgruppe es verfügt und welche Bedürfnisse und Interessen sie haben? Gleichzeitig leben wir in einem Jahrhundert, in welchem es wahrscheinlich noch nie so einfach war, eine gewünschte Zielgruppe richtig zu filtern. Kunden beziehungsweise Nutzer im Internet und auch auf den sozialen Plattformen, geben gerne viel von sich Preis. Um die Zielgruppe besser zu kennen, gibt es eine Reihe an Tools die dabei helfen Nutzer richtig zu analysieren. Das Prinzip ist ganz einfach – alle unternehmensrelevanten Themen und Interaktionen, die in den jeweiligen Blogs oder Plattformen diskutiert werden, lassen sich mit sogenannten Social -Media Tools verfolgen und speichern. Die gängigen Analysen, die Netzwerke wie Facebook oder Twitter bieten, sind zwar mit Funktionen wie Analytics und Insights ausgestattet, allerdings decken Social Media Tools mehrere Bereiche ab, die mit den vorhandenen Funktionen nicht möglich sind. Die genaue Beobachtung der Zielgruppen steht hierbei im Vordergrund. 

Wir stellen euch 4 Social-Media-Tools vor, die euch dabei helfen, eure Zielgruppe besser zu verstehen.

HOOTSUITE: Eines der wohl bekanntesten Tools auf dem Markt. Bei Hootsuite kann man gleich drei verschiedene Accounts auf der Benutzeroberfläche abdecken. Es bietet eine zahlreiche Möglichkeiten, um eine gelungene Zusammenarbeit im Team zu ermöglichen. Hootsuite beinhaltet Twitter, LinkedIN, Google Plus, Facebook, Youtube, Tumblr, Foursquare, Flickr. Alle Plattformen können mit Hootsuite relativ einfach bearbeitet werden.

GoogleAlerts: Ein sehr gängiges Tool, welches von vielen Unternehmen benutzt wird. Google Alerts zeichnet sich vor allem durch seine eigene Handhabung aus. Google Alerts verfügt über eine Suchleiste, in der die verschiedenen Plattformen bespielt werden können. Zudem versendet das System E-Mail Benachrichtigungen, wenn neue Ergebnisse vorliegen.

TweetReach: TweetReach ist das perfekte Tool, um herauszufinden welche Reichweite Tweets erzielen. Das Tool ist demnach nur für Twitter geeignet.

Klout: Bewertet den Einfluss der Nutzer auf Social Media. Mit diesem Tool kann man gut messen, was das eigene Publikum über die Marke oder das Unternehmen denkt. Inhalte können so besser an die Zielgruppen angepasst werden.

 

 

 

Quelle: https://www.gruender.de/social-media-monitoring/

The next big step - Influencer Marketing

Der Begriff des Influencer Marketing sollte spätestens seit dem Jahr 2017 für jeden ein Begriff sein. Allein in Deutschland haben über 230.000 Deutsche mehr als 15.000 Anhänger auf Instagram, sie alle sind „Influencer“.

Fußballer, Models und Youtuber leben sich auf der Plattform aus und verbreiten ihre Botschaften gezielt an ihre Anhängerschaft. Das Aufgebot an sogenannten „Influencer“ sprengt schon fast den Rahmen.

Influencer sind übersetzt nichts anderes als Meinungsmacher. Besonderes stark vertreten sind sie auf der Plattform Instagram. Sie sind sozusagen die Litfaßsäulen des 21. Jahrhunderts. Da auf Instagram Bilder für sich sprechen sollen, ist es ein besonders guter Kanal, um gezielt Produkte oder Marken in Szene zu setzen. Reichweite ist hier der Begriff, der maßgeblich für den Erfolg des Influencers verantwortlich ist. Um so mehr Reichweite der oder diejenige hat, desto mehr Menschen können mit der gezielten Werbung erreicht werden.

Dass mittlerweile so viele Unternehmen auf Meinungsmacher setzen, wenn sie eine Botschaft in die Außenwelt tragen möchten, ist keine Sensation mehr. Die Glaubwürdigkeit einer Botschaft hat durch Influencer einen ganz neuen Stellenwert bekommen. Klassische Medien rücken aufgrund dieser Online- Bewegung verstärkt in den Hintergrund. Angesichts der Nähe zur digitalen  Anhängerschaft, ist es für einen Influencer besonderes leicht, jemanden zu animieren, ein bestimmtes Produkt zu kaufen oder sich zumindest dafür zu interessieren. 

Laut einer Befragung der TERRITORY webguerillas, hat die Disziplin „Influencer Marketing“ die höchste Glaubwürdigkeit.

Es ist aber nicht nur die Glaubwürdigkeit, die IM seit geraumer Zeit bedeutungsvoller, als klassische Werbung macht. Unternehmen erhoffen sich insbesondere durch IM authentisch zu sein, beziehungsweise eine Werbebotschaft so authentisch wie möglich rüberzubringen. Der Influencer übernimmt hierbei die Rolle des Vermittlers und tauscht sich ständig mit seiner Anhängerschaft aus, er fragt sie zum Beispiel, ob sie das Produkt gut finden und bittet drum, es mit einem Like zu versehen.

Der Meinungsmacher gibt seinen Anhängern quasi die Richtung vor und sorgt somit für Kaufanreize. Etwas, was in Print oder TV-Werbung unvorstellbar ist, in solchen Medien hat die Botschaft seitens des Unternehmens, die Funktion des alleinigen Senders. In Netzwerken, wie Instagram oder Facebook wird der Rezipient des jeweiligen Mediums plötzlich auch zum Sender, da er auch eigene Inhalte der Öffentlichkeit zeigen kann. Man könnte in diesem Zusammenhang fast behaupten, dass klassische Werbung aus der Mode sei.

In der Finanzierung legt IM ebenfalls einen Vorsprung hin. Die Kosten, die man in einen Werbespot investiert, kann man nicht ansatzweise mit denen vergleichen, die für einen Influencer ausgebeben werden. Im Durchschnitt wird für ein Bild auf Instagram 500 Euro ausgegeben. Nicht in allen Fällen muss es aber eine Geldleistung sein. Firmen stellen den Influencern ihre eigenen Produkte oder Dienstleistungen auch gern mal als Gegenleistung zur Verfügung. Der Influencer muss für diese Leistungen, ganz egal ob es Geld oder Sachleistungen sind, Inhalte liefern. Die Kosten können aber variieren, je nachdem wie groß die Gefolgschaft des Influencers ist, können die Kosten in den sechsstelligen Bereich gehen. Zum Vergleich: Ein TV-Werbespot von ca. 30 Sekunden auf einem Privatsender zur Abendszeit kostet ca. 60.000 Euro. TV-Werbung bleibt auch in Zeiten der Digitalisierung weiterhin sehr teuer.

Wenn man sich die beworbenen Produkte in den sozialen Medien anschaut, sind es durchweg Produkte, die für eine junge Kaufgruppe gedacht sind. Es sind also zum größten Teil Werbekategorien die aus dieser jungen Käuferschicht resultieren. Die größten Interessen liegen im Bereich Mode und Lifestyle. Dementsprechend handelt es sich bei den beworbenen Produkten überwiegend um Accessoire und Modeartikel. Aber auch Autohersteller haben die Gunst der Stunde erkannt und setzen mittlerweile vermehrt auf Meinungsmacher. Häufig sind es Modeblogger mit extrem hohen Reichweiten, die als Markenbotschafter für Autohersteller agieren. Mode und Autos lassen sich halt gut kombinieren. Das Auto wird in den meisten Fällen so dargestellt, als gehöre es zum Kleiderschrank des Meinungsführers. 

 

In Zeiten der Digitalisierung lässt es sich wohl nicht mehr vermeiden, ein gewisses Budget in die Hand zu nehmen und es in Influencer-Marketing zu investieren. Unternehmen müssen und sollten sich trauen, solche Schritte zu wagen. Vor allem aber konservative Unternehmen die in ihrer Unternehmens oder Markenkommunikation zurückhaltend sind, sollten den nächsten Schritt wagen und vermehrt auf Influencer- Marketing bauen. Zugegebenermaßen, schaut keiner mehr aktiv Fernsehen. Für ein erfolgreiches Marketing muss sich ein Unternehmen dort aufhalten, wo sich die potentielle Kundschaft sich aufhält- im Internet.

 

 

 

Quelle:https://www.lead-digital.de/influencer-marketing-gekommen-um-zu-bleiben/ https://www.hilker-consulting.de/themen/influencer-marketing/

Personas: Lernen Sie die Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe kennen

Welche Kunden kaufen mein Produkt? Bei der Beantwortung der Frage sollten Sie nicht auf Ihr Bauchgefühl hören, sondern eine umfassende Marktanalyse bei der Auswertung der Daten vornehmen. Sie sollten sich darauf fokussieren, die Zielgruppe mithilfe einer Marktanalyse zu beschreiben. Im Anschluss werden dann fiktive Personas definiert. 

Was ist eine Persona?

Einfach ausgedrückt: Personas sind prototypische Kunden Ihres Angebots, die für alle zukünftigen Entscheidungen als Grundlage konzipiert werden. 

Eine Persona ist eine fiktive Figur, die durchaus reale Eigenschaften Ihrer Zielgruppen verfügen. Das bedeutet, dass die Persona ein möglicher oder ein bestehender Kunde sein könnte. Sie ist ein Pappkamerad, der Sie bei Ihrem geplanten Konzept unterstützt. Denn eine Persona (im Sprachgebrauch bekannt als Buyer Persona) wird aus exakten Zahlen und Werten erarbeitet und bildet anschließend realitätsnahe Kombinationen, die nach Möglichkeit durch Umfragen und Kundeninterviews bestätigt werden. 

So erstellen Sie Personas in 5 Schritten

Sie und Ihr Marketing-Team können Personas mit einer Schritt-für-Schritt-Anleitung selbst kreieren. 

1) Ziele definieren

Zunächst sollten Sie mit Ihrem Team planen, für welche Produkte oder Dienstleistungen die Personas eingesetzt werden. Wichtig ist, dass das gesamte Team versteht, wie Personas sinnvoll genutzt werden. Die genaue Anzahl der Personas, die Sie definieren, hängt von den verschiedenen Zielgruppen und dem jeweiligen Produkt ab, welches Ihr Unternehmen anbietet. Erfahrungen zeigen, dass nicht mehr als vier oder fünf Personas definiert werden sollten.

3) Daten sammeln

Es ist wichtig, Daten über Ihre Zielgruppe zu sammeln. Wenn Ihr Unternehmen erst neu gegründet wurde, erhalten die gewünschten Daten über Marktanalysen und Statistiken. Wenn Sie bereits erste Kunden haben, so können Sie beispielsweise Daten aus Onlineanmeldungen (wie dem Onlineshop oder Newsletter) hinzufügen. Außerdem sind Feedbacks von Kunden sinnvoll. Zudem helfen auch Interviews mit Kunden, die Sie in „guten“, „schlechten“ und potenziellen Kunden einteilen können. 

4) Daten verwerten

Werten Sie das vorhandene Datenmaterial aus. 

- Wie alt ist Ihre Zielgruppe? Welchen Familienstand haben sie? Wo ist ihr Wohnort?

- Welche Berufsgruppe haben Ihre Kunden?

- Welchen Bildungsstand haben sie?

- Wie ist das Verhalten Ihrer Kunden im Alltag? Gibt es besondere   Charaktereigenschaften?

- Welche Hobbys haben sie? Gibt es besondere Interessen?

- Auf welchen Kanälen beschaffen sie sich Informationen? Was wird gelesen/ geschaut?

- Worüber kommuniziert die Zielgruppe? Auf welchen Plattformen sind sie vertreten?

- Wie trifft die Zielgruppe Kaufentscheidungen? Was motiviert sie? 

- Welche Bedürfnisse haben die Personas?

Für gewöhnlich werden Sie nicht alle Fragen zu 100 Prozent beantwortet bekommen. Versuchen Sie Ihre Zielgruppe zu verstehen und ergänzen Sie, falls es noch nötig ist, weitere Fragen, die nur auf die Kunden Ihrer Branche zutreffen.  

5) Personas definieren

Sie haben bereits die Vorarbeit abgeschlossen. Nun geht um die Definition der Personas. Hierbei sollten Sie einen fiktiven Namen festlegen. Im nächsten Schritt gehen Sie in die Recherche, um weitere Eigenschaften die zutreffen hinzuzufügen. Das bedeutet, dass Sie eine Kurzbiografie, möglichst persönlich, zu Ihren Kunden erstellen. Mithilfe von Fotos und Zitaten der Personen wird es noch detaillierter. 

6) Anwenden

Als letzten Schritt gilt es, so dass Sie zusammen mit Ihrem Team die Personas verinnerlichen. Meetings unterstützen bei der Umsetzung, um darüber ausführlich zu sprechen. In einigen Unternehmen hängen auch Fotos von Personas auf Plakate, so dass diese nicht aus den Augen verloren werden. Es ist wichtig, dass die Personas in das tägliche Geschäft eingebunden werden. Denn es ist wichtig, dass die Charaktereigenschaften der Personas beobachtet werden, um Ihre geschäftlichen Ziele zu erreichen. 

Quellen: https://www.artundweise.de/magazin/zielgruppen-wie-gemalt-in-personas-denken/

https://www.sem-deutschland.de/personas-online-marketing/

https://www.fuer-gruender.de/wissen/unternehmen-fuehren/marketing/marketingkonzept/personas/