Meditieren am Arbeitsplatz: So funktioniert es täglich

Ihnen fehlt die Zeit, um mal richtig abzuschalten und zu meditieren? Tatsächlich können Sie auch mit einem guten Gewissen während der Arbeitszeit Ihre innere Ruhe finden. Meditation macht nicht nur glücklich und zufrieden, es stärkt sie nämlich auch in Ihrer Produktivität.

Wissenschaftlich bewiesen ist: Wer regelmäßig meditiert fühlt sich weniger gestresst! Wer also viel meditiert, ist nicht nur glücklicher, sondern lebt auch viel vitaler. Die vielen wissenschaftlich nachgewiesenen Vorteile von Meditation sind in vielen gesellschaftlichen Ebenen bekannt. Die Frage, die sich auch dieser Diskussion ergibt: Wie sich Meditation in den Alltag integrieren lässt?

Wir drücken morgens einige Male auf die Schlummerfunktion des Weckers, die uns davon abhält rechtzeitig aufzustehen. Wir essen unser Frühstück viel zu schnell und hetzen schon morgens zur Arbeit. Nach der Arbeit geht es dann zum Sport, zu einem Treffen mit Freunden und abends versinken wir todmüde vor dem Fernseher. Möglicherweise erwarten uns Familie und Kinder zu Hause, die unsere volle Aufmerksamkeit erfordern. So vergeht die Zeit wie im Flug, ohne das wir die Zeit bewusst wahrnehmen können. Letztendlich vergeht so ein Tag nach dem anderen und dabei wird deutlich: Besonders Personen, die einen hohen Bedarf an Meditation haben, finden meist nicht die Zeit dafür

Meditation und Arbeit - ein gute Kombination 

Für die Meditation ist es sinnvoll, sich richtig entspannen zu können und auf die Meditation einzulassen. Dafür ist ein ungestörter Ort am besten geeignet. Gleichzeitig sollte eine gewisse Regelmäßigkeit gegeben sein, damit die Meditation fest zur Gewohnheit wird. 

Wenn die Meditation in unseren täglichen Alltag integrieren, können dadurch die positiven Effekte am besten ausgeschöpft werden.

Für viele Menschen stellt hierbei der Zeitfaktor eine große Herausforderung, um die Meditation an einem geeigneten Ort und zu einer passenden Uhrzeit durchzuführen.Aus diesem Grund liegt es nahe, die Meditationspraxis in den Arbeitsalltag zu integrieren. Schließlich verbringen wir die meiste Zeit auf der Arbeit.  Der Ort, an dem Informationsflut, Stress und Zeitdruck zur Tagesordnung gehören, eignet sich perfekt für die Meditation.Wer im Arbeitsalltag meditiert, kann seine Kreativität und seine Konzentrationsfähigkeit steigern. Demnach kann der Arbeitsplatz ein guter Ort sein, um die persönliche Zeit zu finden, um zu meditieren. Gleichzeitig kann sich dadurch eine Meditationsroutine entwickeln. 

Kleine Pausen sinnvoll nutzen

Mal Hand aufs Herz, nicht jeder arbeitet für Unternehmen, wie die Silicon Valley-Giganten Google oder Apple. Dort gibt es passende Meditationsräume für Mitarbeiter. Doch schon kleine Pausen kann man effektiv für eine kurze Meditationseinheit nutzen. Alles was Sie dafür benötigen, sind ein paar Minuten Zeit, die Sie sich nehmen müssen. Falls Sie gerade nicht von Ihrem Schreibtisch weggehen können, probieren Sie das Handy und den Laptop für einige Minuten auf lautlos zu stellen. Das macht Sinn, denn wir werden nicht mit neuen E-Mails gestört. Es ist sinnvoll, dass Sie die nötige Ruhe und Entspannung finden, damit der Körper sich für einige Momente entspannen kann. 

Das mentale Workout am Arbeitsplatz entwickelt sich immer mehr zu einem Trend. Dadurch ist es leichter, die Meditationspausen in den Alltag zu integrieren. 

Bewusstes Atmen - das kleine Meditationstraining für zwischendurch

Wir begegnen in unserem Arbeitsalltag einige Herausforderungen, die sich dann in Stress umwandeln können und gleichzeitig unseren Puls höherschlagen lassen.

Dies kann ein anstrengendes Telefonat oder eine negative E-Mail sein, die Sie aus der „Mitte“ bringen kann. Vielleicht steht eine neue Präsentation vor den Mitarbeitern an und Sie spüren in diesem Moment die Nervosität und können kaum stehen.

Es gibt oftmals Momente, in denen Sie keine Zeit haben, um meditieren zu können. Aber Sie können dennoch die Zeit für sich nutzen. Ebenso effektiv wie eine Meditation ist eine kurze Atemübung vor einer herausfordernden Aufgabe. Hier gelten die Worte des spirituellen Bestsellerautors Eckhart Tolle: „One conscious breath in and out is a meditation“. Schon eine kurze Reihe tiefer Atemzüge kann Sie wieder zur „Mitte“ bringen und Sie schenken Ihren Körper neue Energie. Denn wenn wir tief und bewusst Atmen, werden Signale ans Gehirn gesendet, die uns geistig entspannter werden lassen. Außerdem sorgt tiefes Atmen für eine gesteigerte Sauerstoffversorgung in unserem Körper. So helfen schon wenige Minuten täglich, die kleinen Herausforderung des Alltags mit einer meditativen Haltung zu realisieren. 

Wer also bisher dachte, dass Meditation nur etwas für Menschen sind, die viel Zeit haben, dann dürfen Sie gerne umdenken. Denn Meditation verknüpft mit Arbeit ergeben zusammen ein starkes Ergebnis. Denn über das Resultat dürfen sich beide Parteien freuen, der Arbeitgeber und Sie selbst. Mit jeder Meditationseinheit, die in den Arbeitsalltag miteinbezogen wird, werden Sie nicht nur entspannter und zufriedener, sondern auch produktiver und kreativer. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

https://www.7mind.de/magazin/meditieren-am-arbeitsplatz

Wendepunkte im Berufsleben: So nutzen Sie diese für sich

In der Idealvorstellung vieler Menschen läuft das Leben immer konstant und ohne große Hindernisse. Es gibt ein neues Ziel, auf das mit großem Tatendrang hingearbeitet wird und es führt zu dem gewünschten Ergebnis. Allerdings ist die Realität eine andere: Es gibt einige Wendepunkte im Leben, an denen wir eine Entscheidung treffen müssen. Das Ziel weiterverfolgen oder eine neue Richtung einschlagen? Auf der einen Seite gibt es eine einzigartige Chance, die damit verbunden ist und gleichzeitig erfordert dieser Schritt viel Mut. Es ist dieser Mut, den Sie benötigen, um sich selbst einzugestehen, ob es an der richtigen Zeit ist einen Richtungswechsel einzuschlagen.

Was bedeuten genau Wendepunkte im Leben?

Wendepunkte sind die Momente in Ihrem Leben, an denen Sie vor einer Entscheidung, die Sie für sich treffen müssen. Gleichzeitig müssen Sie Ihren Richtungswechsel überdenken. Auf solche Kreuzungen werden Sie auf Ihrem Lebensweg immer wieder erfahren, diese können aber in ihrer Form aber voneinander unterschieden werden.

Ein typischer Wendepunkt ist beispielsweise eine plötzlich auftretende Krankheit, die  voraussetzt, dass Sie ihr bisheriges Leben ändern müssen, einen anderen Job nachzugehen, schlechte Gewohnheiten ablegen oder eine längere gesundheitliche Pause einzulegen.

Aber auch das Ende der Ausbildung oder des Studiums sind typische Wendepunkte im Leben, die bei jeder Person eintreffen. Diese Momente sind vor allem von drei Faktoren geprägt:

Reflexion

An einem Wendepunkt reflektieren Sie Ihren bisher gegangenen Weg und den getroffenen Entscheidungen. Sie denken darüber nach, ob Sie wirklich den richtigen Weg gegangen sind, welcher Sie zu Ihren Wünschen und Zielen bringt. 

Planung

Jeder Wendepunkt beinhaltet auch immer die Frage, in der es darum geht, wie die Zukunft aussehen soll. Sie müssen Ihre Ziele kennen und diese eventuell neu definieren und einen Plan erarbeiten, um Ihre gesetzten Ziele zu erreichen. 

Entscheidung

Egal an welchen Wendepunkt Sie derzeit sind, Sie stehen immer vor einer Entscheidung: Sind Sie so zufrieden, wie es ist oder benötigen Sie eine Veränderung in Ihrem Leben? Dies gilt es immer zu hinterfragen. Sich zu entscheiden bedeutet nämlich auch, sich von einer Sache zu „scheiden“. Dieser Schritt benötigt viel Mut und Wille.

Es steht in Ihrer Macht, einen Wendepunkt im Leben als solchen zu akzeptieren. Wichtig ist, dass Sie ehrlich zu sich sind und sich trauen aus Ihrer Komfortzone auszusteigen. Anzeichen sind sehr offensichtlich und diese sollten Sie nicht ignorieren. Anzeichen für einen Wendepunkt in Ihrem Leben könnte darauf hinweisen, wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie einen Stillstand im privaten als auch im Berufsleben erleben. Eine Neuorientierung könnte in dieser Situation eine Lösung sein. 

Quelle: https://karrierebibel.de/wendepunkte/