• Home / Wie ist das eigentlich entstanden...?

Wie ist das eigentlich entstanden...?

Ein Unternehmen zu gründen, bedeutet viel Fleiß, Durchhaltevermögen und Leidenschaft. Man muss sein ganzes Herzblut in seine Idee stecken, wenn man sie umsetzen und erfolgreich nach vorne bringen will. Manchmal reicht eine kleine aber gute Idee aus, um ein absolutes Erfolgsmodell zu erzielen. Vor allem in der heutigen Zeit des Internets stehen einem unzählige Türen offen. Wir wollten genau wissen, wie einige der erfolgreichsten Unternehmen der digitalen Welt, umgesetzt wurden und was sie so besonders macht.

Beginnen wir mit:

Facebook!

Im Jahr 2003 gründete der Harvard Student Marc Zuckerberg während seines Psychologie- und Informatikstudiums eine Seite mit dem Namen facemash.com, die er online stellte. Auf dieser Seite wurden zwei Bilder von Studentinnen aus den Akten der Schule gezeigt und der Benutzer sollte dann entscheiden, welche von den Damen attraktiver ist. Da Zuckerberg allerdings die Bilder ohne Zustimmung verwendete, wurde die Seite wieder abgeschafft. Kurz darauf sollte er für die Zwillingsbrüdern Cameron und Tyler Winklevoss, zusammmen mit Divya Narendra eine Seite für Harvard erstellen, die eine Kommunikation zwischen Studenten ermöglicht und auf der sie sich austauschen und Lerngruppen erstellen können.

Anfangs angetan von der Idee, spann er im Hintergrund allerdings seine eigene und entwickelte die Webseite thefacebook.com. In Kooperation mit Dustin Moskovitz, Chris Hughes und Eduardo Saverin, konnte die Seite für alle Harvard Studenten am 4. Februar 2004 online gehen. Die Seite bekam solch einen schnellen Zuspruch und Zuwachs, dass Marc Zuckerberg bereits ein Jahr später die Seite für alle Ivy-League-Universitäten zur Verfügung stellte und die Webseite immer mehr Nutzer gewann. Im späteren Verlauf wurde sich gegen das „the“ entschieden, um die Seite klarer wirken zu lassen.

Aber was genau macht facebook.com jetzt so besonders? Schließlich gab es bereits vorher schon soziale Netzwerke. Aber eines hatte facebook.com was die anderen nicht hatten. Neben einer unglaublich guten Vernutzung zwischen den Nutzern, stand erstmals im Vordergrund die Möglichkeit der Selbstverwirklichung und Vermarktung. Je höher die „Freunde“-Anzahl, desto beliebter ist man. Doch dann kam einer, der noch einen obendrauf setzte...

Instagram!

Die Stanford-Absolventen Kevin Systrom und Mike Krieger erkannten eine lukrative Idee, nach der Premiere des iPhones im Jahr 2007. Smartphone-Fotos mit Freunden zu teilen, gewann immer mehr an Popularität. Zur damaligen Zeit war es noch sehr umständlich Bilder an Freunde zu senden und die Bildqualität war auch nicht überragend. Instagram löste diese Probleme, indem man seine Bilder nicht nur dort, sondern gleichzeitig auch auf anderen sozialen Netzwerken teilen konnte und die Anwendung der Filter die Bildqualität zusätzlich verbesserte. Diese Problemlösung ist auch der indirekte Ursprung des Namens. Instagram ist ein Wortspiel zwischen „instant“ (sofort) und „telegram“ (Telegramm). So schnell wie möglich Fotos teilen; das war der Fokus von Systrom und Krieger.

Am 6. Oktober 2010 in San Francisco, startete die App. Systrom und Krieger waren von ihrem Konzept absolut überzeugt und genau das bewährte sich innerhalb kürzester Zeit. Schon in den ersten Stunden hatten die App tausende von Nutzern. Instagram etablierte sich so gut, dass es inzwischen unfassbar simple ist, selbst damit Geld zu verdienen oder sogar richtig berühmt zu werden. Die Influencer schießen regelrecht aus dem Boden und jeder kann ein erfolgreicher Content-creator werden, so lange man für viele Konsumenten die richtigen Inhalte postet. Die simple und effiziente Bedienung von Instagram, macht die App zu solch einem Erfolg. Und last but not least, folgt einer der meistgebrauchten und beliebtesten Anwendungen im Smartphone-Raum –

WhatsApp!

Eine Ausrede war der Grundstein für die Gründung von WhatsApp. Der Gründer Jan Koum, der einige Jahre bei Yahoo angestellt war, wollte sich eine Auszeit nehmen, wurde aber jedoch schnell von seinen Freunden dazu gedrängt sich eine neue Arbeit zu suchen. Als Vorwand, nahm er die Gründung einer App als Ausrede. Dennoch setzte er die Idee in die Tat um und am 24. Februar 2009 gründete Koum schließlich WhatsApp Inc. Anfangs gab es noch keine Chatfunktion, sondern nur einen User-Status, der sich anpassen ließ.

Zu der Zeit gab es keinerlei Form eines Messangers für das Smartphone und Koum bemerkte, dass die Nutzer den User-Status zum Austausch von Nachrichten nutzten. Schließlich führte er auch, für eine einfachere Kommunikation, die Chatfunktion ein. Der Name leitet sich aus dem englischen Wortgebrauch „Whats up?“ (Was geht?) ab. Und so schnell kann aus einer Ausrede, ein Millionen schweres Unternehmen hervorgehen.

Die Gründung eines Startups ist nicht leicht; doch mit der richtigen Idee und Willenskraft...oder mit der richtigen Ausrede... kann es klappen. Wichtig ist es, an sich und an das Konzept zu glauben. Und für die Leser unter Ihnen, die ein Startup in Erwägung ziehen, haben wir sehr bald genau das richtige für Sie! Wir sprechen mit Gründern von erfolgreichen Unternehmen, die uns genau erklären, wie sie einst eingestiegen sind und was man dafür mitbringen muss. Es erwartet Sie eine Expertenrunde in Sachen Startups!

Ihre Leah

 

Quelle: https://www.chip.de/news/WhatsApp-als-Ausrede-So-entstand-der-bekannteste-Messenger-der-Welt_89919185.html

https://promodeo.com/de/blog/die-geschichte-von-instagram/

https://www.omsag.de/online-marketing-blog/social-media/es-war-einmal-die-entstehungsgeschichte-von-facebook/

Bildquelle: fizkes/Shutterstock.com

 

 

 

 


Diesen Artikel teilen

Über den Author
User pic
Leah
Hey, ich bin Leah und als Redakteurin für SalesLife unterwegs. Während meines Modestudiums an der Fachhochschule Bielefeld, habe ich meine Leidenschaft fürs Schreiben und für die Magazingestaltung entdeckt. Dank, der Interdisziplinarität an der FH, konnte ich meine Fühler in Richtung Grafik- und Kommunikationsdesign ausstrecken und mich somit auf das Schreiben ...
Jetzt zum Newsletter anmelden

Weitere Artikel