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Wie sollte das perfekte Webinar aufgebaut sein?

In heutigen Zeiten erweitern immer mehr Unternehmen ihren internationalen Einfluss und pflegen eine globale Belegschaft und Kundenbasis. Die Fernarbeit ist zu einem richtigen Trend geworden. Vor allem in der jetzigen Corona-Krise profitieren viele Unternehmer von den Webkonferenztechnologien mehr als je zuvor. Sie ist jedoch nicht zu unterschätzen. Besonders wenn es um Webinare geht, kann man so einiges falsch machen. Man kennt es evtl. selber: Das Webinar beginnt und nach wenigen Minuten einsamen Monologs nicken die ersten Teilnehmer weg oder beantworten die soeben eingetroffene E-Mail. Anzeichen von Interaktion sind gleich null. Wir haben in sieben Punkten Zusammengefasst, wie Sie Ihr Webinar interessant und ansprechend gestalten können, sodass Ihre Zuhörer auch gerne bei den nächsten einschalten.

 

1. Den richtigen Inhalt wählen

Nicht jede Idee eignet sich für jeden Webinar-Inhalt. Auch wenn Sie eine super Idee haben, sie aber evtl. zu weit gefasst oder zu allgemein ist, widerstehen Sie dem Drang sie mit einzubringen und werden Sie lieber spezifischer – das können Sie in Ihrer Weinar-Präsentation näher erläutern. Notieren Sie dennoch alle Ideen die Ihnen in den Sinn kommen, denn Sie könnte früher oder später sehr gut zu einem anderen Webinar passen. Unsere Ideen wären zum Beispiel:

– ein umfangreiches Tutorial mit detaillierten Beispielen

– ein Interview mit einem Branchenexperten

– Nischenthemen aus einer neuen Perspektive

– Podiumsdiskussionen zu wichtigen Ereignissen

Letztendlich muss man sagen, dass die Auswahl des des Themas selbstverständlich nicht so leicht ist. Keiner weiß zu 100 % wie das Publikum reagieren wird und wie Ihr Webinar ankommt. Hören Sie hier auf Ihr Bauchgefühl, welches Thema Ihrer Meinung nach am aussagekräftigsten ist und bereiten Sie es bestmöglich vor.

 

2. Erstellen Sie ein gutes Skript

Gutes Scripting ist die Grundlage jeder großartigen Webinar-Präsentation. Ohne ein Skript, kann man schnell den Faden verlieren, welches in einem Disaster enden kann. Selbst die erfahrensten Produzenten und Moderatoren verlassen sich auf Skripte. Selbst wenn sie leidenschaftlich und kompetent sind, kann es äußerst schwierig werden ein einstündiges Gespräch zu führen ohne sich Skripttechnisch abzusichern.

Sie bleiben so nicht nur fokussierter, sondern das Skript hilft Ihnen auch bei der Verwaltung Ihrer Zeit. Geben Sie in jedem Abschnitt das Timing an. Somit haben sie stets Ihre Webinarzeit im Blick.

 

3. Kennen Sie die Software

Worst-Case-Szenario: Sie verlieren wegen eines unvorhersehbaren Ereignis die Kontrolle über Ihr Webinar. Die Präsentation verschwindet, die Teilnehmer beschweren sich über den Verlust von Bild und Ton oder das Video kann nicht abgespielt werden. Machen Sie sich mit der Webinar-Software vertraut. Somit können schnell reagieren und Probleme beheben. Da Fehler normalerweise benutzerbezogen sind, können sie durch eine gute Vorbereiten vermieden werden.

Kleiner Tipp: Nutzen Sie eine interaktive Präsentationssoftware. Damit können Sie benutzerdefinierte Dia-Decks vorbereiten, interaktive Umfragen und Diagramme erstellen sowie unterhaltsame Quizfragen und Q & A-Sitzungen miteinbeziehen.

 

4. Bereiten Sie Ihre Kamera & visuelle Ästhetik vor

Ein großes Manko: Viele Fachleute verwenden immer noch ein Voice-Over bei dem durchgehen ihrer Folien, anstelle eines Videos. Verwenden Sie Ihre Kamera. Natürlich kann es unangenehm sein sich selbst in der Kamera zu betrachten, jedoch können Sie Ihr Publikum nicht auf dem Videomedium ausschließen. Es ist immer ansprechender eine reale Person sprechen zu sehen als nur eine körperlose Stimme zu hören.

Auch die visuelle Ästhetik ist unfassbar wichtig. Die Kamera sollte so positioniert sein, dass sie frontal wirkt und weder das Kinn noch die Decke zeigt. Das Licht sollte ebenfalls nicht hinter Ihnen sein. Sie würden dann möglicherweise zu dunkel zum erkennen sein. Der Hintergrund ist das A und O. Eine professionelle Umgebung wirkt ansprechend und stimmig. Ein Bücherregal, Diplome oder ein geschmackvolles Kunstwerk. Sollten Sie die Möglichkeit auf solch einen Hintergrund nicht haben, können Sie auf virtuelle Hintergründe zurückgreifen. Es ging diverse Internet-Foren auf denen man solche Hintergründe erwerben kann.

 

5. Beugen Sie unangenehme Probleme vor

Damit sind störende oder peinliche Patzer gemeint. Stellen Sie sicher, dass alle unnötigen Programme ausgeschaltet sind die aufploppen oder störende Geräusche verursachen könnten. Sollten Sie Ihren Bildschirm teilen, ist dringlichst geboten keine Firmeninterna oder Privates offen zu haben. Schließen Sie vorab alle geöffneten Programme oder Dateien die für das Webinar keine Relevanz haben.

 

6. Überarbeiten und Proben

Da beim ersten Lauf so gut wie nie alles einwandfrei abläuft, sollten Sie immer ein paar Tage vorher mindestens eine Probe der Veranstaltung durchführen. So können Sie sicherstellen, dass die gesamte Ausrüstung ordnungsgemäß funktioniert.

 

7. Werden Sie interaktiv

Da wir vermeiden möchten, dass die Leute nach einigen Minuten in einen Dämmerzustand verfallen, ist es von Nöten mit dem Publikum zu interagieren. Es ist äußerst wichtig die Leute bei Laune zu halten. Sie könnten beispielsweise Ihre Teilnehmer gezielt ansprechen oder behutsam zwischen verschiedenen Layouts wechseln und dies ansprechen. Animieren Sie Ihre Teilnehmer Zwischenfragen zu stellen.

 

Fazit: Es gehören viele vermeintliche Kleinigkeiten dazu, ein Webinar spannend und erfolgreich durchzuführen. Dennoch gilt auch hier: Übung macht den Meister. Orientieren Sie sich an unseren Punkten und versuchen Sie sie so gut es geht anzuwenden. Somit werden Sie schnell wichtige Erfahrungen sammeln und Ihren Webinaren den letzten Feinschliff verleihen.

 

Ihre Leah

 

 

Bildquelle: shutterstock/fizkes.com

 


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Über den Author
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Leah
Hey, ich bin Leah und als Redakteurin für SalesLife unterwegs. Während meines Modestudiums an der Fachhochschule Bielefeld, habe ich meine Leidenschaft fürs Schreiben und für die Magazingestaltung entdeckt. Dank, der Interdisziplinarität an der FH, konnte ich meine Fühler in Richtung Grafik- und Kommunikationsdesign ausstrecken und mich somit auf das Schreiben ...
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