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5 große Fehler im Network-Marketing

Das Network-Marketing Geschäft hat vor allem in 2021 an großer Beliebtheit gewonnen. Immer mehr Menschen, die Corona-bedingt von zu Hause arbeiten wollen oder müssen, nutzen das Network-Marketing, um sich ein passives Einkommen aufzubauen oder sogar um hauptberuflich in der Branche durchzustarten. Etliche Unternehmen bieten diese Form des Direktvertriebs an, für das man sich ganz leicht anmelden kann. Beim Network-Marketing geht es zum einen um den reinen Verkauf von Konsumgütern als auch um das Anwerben neuer Vertriebsmitglieder. Man sucht sich also ein Produkt oder eine Dienstleistung seiner Wahl aus und schwuppdiwupp – verdient man sich eine goldene Nase. Klingt verlockend? Ist aber leider nicht die Realität. So einfach geht es dann doch nicht, denn es gibt einige Fehler, die das vielversprechende Network-Marketing zu einem echten Drahtseilakt werden lassen. Wir haben 5 große Fehler im Network-Marketing für Dich zusammengestellt, damit Du diese in Zukunft vermeiden kannst.

 

1. Zu wenig Präsenz

Ein Faktor, an dem ein erfolgreiches Network-Marketing oftmals scheitert, ist zu wenig Präsenz. Fakt ist: Wer nicht auffällt, fällt weg. Wenn Du wirklich gesehen und wahrgenommen werden willst, führt kein Weg daran vorbei, Dich ausreichend zu präsentieren. Vor allem Social Media eignet sich hervorragend zum connecten und präsentieren. Interessante Storys, ein qualitativer Feed und stetiges Posten können Wunder wirken. Selbstverständlich solltest Du ebenfalls gezielt auf Leute zugehen und sie über Deine Produkte/Dienstleistungen informieren.

 

2. Keine konkrete Zielgruppe

Besonders Einsteiger denken oft, dass wenn sie anfangs allen vermeintlich potenziellen KundenInnen ihre Produkte/Dienstleitungen auf die Nase binden, dass sie schnelle Erfolge erzielen können. Eine Zielgruppe zu definieren, bei der man gezielt die Menschen anspricht, die echtes Interesse an dem Produkt oder der Dienstleitung haben könnten, wird erst einmal ignoriert. Doch wahllos auf Leute zuzugehen, um ihnen ein/e Produkt/Dienstleitung andrehen zu wollen, ohne bei ihnen jeglichen Bedarf dafür zu erkennen, wird für mehr Absagen als Zusagen sorgen. Überlege genau, für wen Deine Produkte/Dienstleitungen wirklich nützlich sein könnten und lege dafür eine gezielte Strategie fest.

 

3. Ein Ja ist besser als ein Nein

Jetzt herrscht vermutlich Verwirrung, doch glaube mir – wenn es um das Anwerben von neuen Vertriebsmitgliedern geht, ist ein Ja nicht immer besser als ein Nein. Dies hat folgenden Grund: Stell Dir vor, Du hast jemand Neues angeworben – super! Du investierst viel Zeit in die Einarbeitung der Person. Nach kürzester Zeit fällt Dir allerdings auf, dass diese Person nichts mehr macht und anscheinend das Interesse verloren hat. Du sprichst sie darauf an und tatsächlich hat die Person jetzt doch kein Interesse mehr am Network-Marketing oder kann sich nicht mehr mit dem Produkt identifizieren. Genau solche Szenarien passieren extrem häufig in dieser Branche und sind nicht mehr als reine Zeitverschwendung. In solch einer Situation würdest Du Dir wahrscheinlich auch sagen, „hätte er/sie lieber von Anfang an Nein gesagt!“. Leider gibt es für solche Situationen keine allgemeine Sicherheit. Wichtig ist, dass Du ausführliche Gespräche mit den potenziellen Vertriebsmitgliedern hältst, vor allem wenn sie schon nach den ersten zwei Sätzen „anbeißen“.

 

4. Von zu hohen Verdienstmöglichkeiten sprechen

Ein Fehler, der zu häufig vorkommt, ist das Gerede über einen so hohen Verdienst, dass man es selbst nicht mal glaubt. Du tust Dir keinen Gefallen damit, potenziellen Vertriebsmitgliedern utopische Monatsgehälter im 5-stelligen zu versprechen. Erstens – musst Du selbst erstmal dieses Gehalt verdienen, um daran zu glauben und authentisch zu wirken. Hast Du dieses Geld noch nie verdient, dann versuche auch bitte nicht Deinem potenziellen Vertriebsmitglied diesen Bären aufzubinden. Zweitens – sprichst Du ständig von solchen Zahlen, wirst Du selbst immer unsicherer werden und dies auch ausstrahlen. Klar, es gibt Menschen, die mit Network-Marketing wirklich das große Geld gemacht haben – bis dahin ist es allerdings ein langer Weg, der absolutes Durchhaltevermögen und ein stetiges Optimieren voraussetzt.

 

Da wären wir auch schon beim letzten Punkt…

 

5. Zu früh aufgeben

Durchhaltevermögen – damit steht und fällt alles. Es wird sicherlich Tage geben, an denen Du das Handtuch werfen willst. Doch lass Dich nicht zu schnell unterkriegen. Bei diesem Job darf man nicht ausschließlich an das Geld denken. Das Network-Marketing bietet Dir eine Arbeit, bei der Du selbst entscheiden kannst, wo und wann du arbeitest. Du bist nicht an Urlaubstage gebunden und kannst Dir Deine Zeit so einteilen, wie es Dir passt. Wenn Du Dir wirklich Mühe gibst und Durchhaltevermögen zeigst, kannst Du an jedem Ort der Welt Geld verdienen – alleine das ist der Versuch schon wert.

 

 


 

 

 

Headerbild: https://www.shutterstock.com/de/g/CHUYKO+SERGEY


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Über den Author
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Leah
Hey, ich bin Leah und als Redakteurin für SalesLife unterwegs. Während meines Modestudiums an der Fachhochschule Bielefeld, habe ich meine Leidenschaft fürs Schreiben und für die Magazingestaltung entdeckt. Dank, der Interdisziplinarität an der FH, konnte ich meine Fühler in Richtung Grafik- und Kommunikationsdesign ausstrecken und mich somit auf das Schreiben ...
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