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Ablehnung: Wie Sie souverän damit umgehen

Sie erhalten eine Absage von Ihrem Lieblingsunternehmen. Ihr Wunschstudienplatz haben Sie leider aus diversen Gründen nicht annehmen können. Im privaten Bereich stoßen Sie auf Ablehnung des Partners. Dies kann einen sehr hart treffen und Sie fühlen sich abgelehnt und haben Selbstzweifel. Dabei ist die Art und Weise, wie Sie mit der Ablehnung umgehen, entscheidend für Ihre weitere Zukunft. Im ersten Moment scheint alles negativ zu sein, doch mit der richtigen Einstellung können Sie diese Ablehnung für Ihre Weiterentwicklung nutzen. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie professionell damit umgehen.

Ablehnung fühlt sich wie ein physischer Schmerz an.

Wissenschaftler können nachweisen, dass diese Empfindung nicht ohne Grund geschieht. Denn durch Ablehnung werden die selben Areale aktiviert, wie durch physischen Schmerz. Demnach ist die Zurückweisung eine starke und schmerzhafte Verbindung mit negativen Emotionen. In unserem Kulturkreis ist es so, dass wir uns während der Zeit einen falschen Umgang mit der Ablehnung angewöhnt haben.

Ablehnung: Besonders das Ego leidet

Keine Person mag es zurückgewiesen zu werden – sei es beruflich oder privat. Denn Ablehnung kann das Ego kränken. Selbstzweifel und Fragen kommen in diesem Moment auf. „Bin ich nicht gut genug“? Folglich ist die Angst vor Ablehnung besonders tief im menschlichen Bewusstsein verwurzelt. Es gibt zwei häufige Strategien, die die meisten Menschen in solchen Situationen anwenden. Diese sollten Sie NICHT befolgen.

Das Versteckspiel. Ganz nach dem Motto, wenn zu allem Ja und Amen gesagt wird, kann keine anderen Personen widersprechen. Zudem entwickelt sich die eigene Persönlichkeit nicht weiter, da Sie so angepasst wie möglich sein möchten und Ihnen der Wille fehlt, um Ihre Ziele zu verwirklichen.

Der Perfektionismus. Wer keine Fehler hat, kann auch nicht abgewiesen werden. Dies ist die Vorstellung von Personen, die diese Strategie anwenden. Doch was einige nicht beachten ist, dass diese scheinbare Perfektion eine große Angriffsfläche bietet, besonders dann, wenn der Schein nach und nach verblasst. Darüber hinaus ist das Bestreben nach Perfektion eine psychische Belastung und kann zu mentalen Problemen führen. 

Glücklicherweise funktioniert es mit der richtigen Einstellung auch anders. Dadurch können Sie nicht nur besser damit umgehen, sondern ein Learning daraus ziehen.

Ablehnung: Was sie dadurch lernen können

Lassen Sie sich nicht durch die Angst verunsichern oder einschränken. Denn es ist ein Lernprozess zu verinnerlichen, dass Sie es nicht jeder Person recht machen können. Es wird immer Menschen geben, die Sie kritisieren werden. Auch Sie haben möglicherweise Personen im Umfeld, die Sie nicht leiden können. Versuchen Sie daraus zu lernen, doch verstellen Sie sich nicht aus der Angst heraus, nicht akzeptiert zu werden.

Selbstreflexion. Welches Verhalten wird bei Ihnen sichtbar? Was hat Ihr Gegenüber in Ihnen ausgelöst?

Kritikfähigkeit. Hat es Ihnen geschadet oder konnten Sie tatsächlich etwas daraus mitnehmen und lernen?

Durchhaltevermögen. Würden Sie das Risiko eingehen erneut abgelehnt zu werden?

Wie Sie souverän mit Ablehnung umgehen

Im ersten Moment ist es verständlich, dass Sie sich angegriffen fühlen. Wie vorhin beschrieben, ist Zurückweisung kein gutes Gefühl. Sie können aber durchaus einen professionellen Umgang mit Ablehnung lernen und es gleichzeitig als wertvolle Erfahrung nutzen.

 

            •          Realistisch bleiben

 

Sie haben Mut bewiesen und stehen zu sich. Dies ist eine wundervolle Erfahrung, denn letztendlich haben Sie nichts gewonnen und auch nichts verloren, wenn Sie jemand kritisiert.

 

            •          Positiv bleiben

 

Es hat nicht funktioniert, so wie Sie es geplant hatten. Dies bedeutet nicht, dass es in der Zukunft genauso geschehen wird. Nutzen Sie die Ablehnung als Antrieb und versuchen Sie es erneut.

 

            •          Ruhe bewahren

 

Durch Wut und Aufregung, wurde etwas positives kreiert. Bleiben Sie stattdessen Selbstbewusst und zeigen Größe, besonders wenn Ihre Aufregung über die Ablehnung berechtigt ist.

 

            •          Respektvoll bleiben

 

Nicht alles, was Sie als Ablehnung empfinden, ist die Realität. Achten Sie trotz der Ablehnung auf Ihre Wortwahl und unterscheiden Sie zwischen konstruktiver und destruktiver Kritik.

 

            •          Selbstkritisch bleiben

 

Ein gesundes Selbstbewusstsein ist durchaus positiv, dennoch sollten Sie sich auch eingestehen, wenn Ihr Gegenüber einmal Recht hat. Dadurch können Sie sich in Ihrer Weiterentwicklung positiv verändern.

 

 

 

Ihre Derya

 

Quelle: www.karrierebibel.de

Bildquelle: https://www.shutterstock.com/


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Derya
Hallo, ich bin Derya und studiere "Crossmedia Communication & Management" in Bielefeld. Neben meiner Leidenschaft für das Lesen, begeistere ich mich für das Verfassen von kreativen Texten. ...
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