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Gleichgültigkeit: Vor- und Nachteile

Gleichgültigkeit kann ein praktisches Wesensmerkmal sein: Während andere Menschen sich in einigen Situationen den Kopf zerbrechen, bringt die gleiche Situation den Gleichgültigen nicht aus der Fassung. Allerdings gibt es Situationen, in denen das Verhalten sehr negativ beurteilt wird. Es gibt unterschiedliche Arten der Gleichgültigkeit und wie Du damit umgehst, erfährst Du in diesem Artikel. 

Was bedeutet Gleichgültigkeit genau?

Im ursprünglichen Sinn bedeutet der Begriff: Zwei Ansichten sind im direkten Vergleich miteinander gleich gültig. Im allgemeinen Sprachgebrauch redet man von  Desinteresse und Leidenschaftslosigkeit. Dies bedeutet nicht zwangsläufig, dass die Person etwas negativ bewertet. Im Gegenteil: Es ist die Abwesenheit von Gefühlen und Meinungen. Derjenige der gleichgültig empfindet, hält sich aus Diskussionen heraus und zeigt keinerlei Engagement.

Warum ist man gleichgültig?

Gleichgültigkeit kann unterschiedliche Ursachen haben. Diese sind zum Teil eine Reaktion auf bestimmte Umstände. Es kann auch die Folge einer Erkrankungen sein, wie beispielsweise einem Burnout oder Depressionen. Ein weiterer Grund für Gleichgültigkeit könnte eine Erschöpfung sein. 

Selbstschutz

Eine andere Variante von Gleichgültigkeit ist das Verhalten aus Selbstschutz. Die Person nimmt an, dass bestimmte Situationen sie verletzen könnte und nimmt daher Abstand zu anderen Personen. Komplexere Themen werden dann nur oberflächlich thematisiert. 

Manipulation

Bei bewusster Gleichgültigkeit kann es sein, dass eine Person die andere manipulieren möchte. Die unterwürfige Person kann demnach in Konfliktsituationen gleichgültig reagieren und gleichzeitig die eigene Meinung nicht ehrlich ausdrücken.

Vor- und Nachteile von Gleichgültigkeit

In gewissen Situationen ist eine bestimmte Art von Gleichgültigkeit nicht falsch. So kann diese Phase bei Trauer oder Enttäuschung entstehen. Wenn Du beispielsweise viele Bewerbungen geschrieben hast und nur Absagen bekommst, dann wärst Du am Boden zerstört und es würde Dir bei jeder einzelnen Absage viel Energie kosten. Allerdings ist ein generelles Desinteresse schädlich. Denn für eine Partnerschaft oder Freundschaft sollte man sich um das Befinden des anderen kümmern oder bei Problemen zur Seite stehen. Aber auch in der Gesellschaft ist Teilnahmslosigkeit negativ für den Zusammenhalt. Denn sie lebt durch soziales Engagement. Darüber hinaus ist es im Job notwendig, für ein gutes Betriebsklima zu sorgen und den Zusammenhalt unter Kollegen zu stärken. Wer gleichgültig und desinteressiert ist, zeigt wenig Einsatz. Genau das ist allerdings notwendig, um die Unternehmensziele zu erreichen. Auch für eine Beförderung ist es notwendig, sich von der Masse abzuheben und Interesse zu zeigen. 

Wie kann man weniger gleichgültig werden?

Selbstverständlich wird es immer Situationen geben, in denen es durchaus sinnvoller ist, gleichgültiger zu sein. Beispielsweise im Arbeitskontext mit einem schwierigen Kollegen, denn dann schonst Du Deine nerven, wenn Du nicht sein komplettes Verhalten kommentierst. 

Um nicht in allen Lebensbereichen gleichgültig zu werden, ist es wichtig sich stetig neues Wissen anzueignen. Denn eine fundierte Meinung kannst Du Dir nur bilden, wenn Du Dir über bestimmte Themen tiefgründiges Wissen angeeignet hast. Sei es über Politik, Umwelt oder Geschichte. Zudem ist es sinnvoll sich regelmäßig zu vernetzen und im Austausch mit anderen zu sein. Denn wer desinteressiert ist, läuft Gefahr zu vereinsamen. Dabei ist Interaktion doch wesentlich abwechslungsreicher. Zudem verdeutlichst Du Deinen Wissensdurst und machst auf Deine Kenntnisse und Fähigkeiten aufmerksam. 

 

Quelle: https://karrierebibel.de/gleichgueltigkeit/

Bildquelle: https://www.shutterstock.com/de


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Über den Author
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Derya
Hallo, ich bin Derya und studiere "Crossmedia Communication & Management" in Bielefeld. Neben meiner Leidenschaft für das Lesen, begeistere ich mich für das Verfassen von kreativen Texten. ...
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