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HR-Trends 2021

Ein turbulentes Jahr liegt hinter uns und so wie es aussieht, wird das vorerst noch so bleiben. Die Pandemie hat alles – vor allem die Arbeitswelt – auf den Kopf gestellt. Früher beherrschten feste Strukturen das Unternehmen – heute muss man häufig improvisieren. Es ist für die Unternehmen äußerst wichtig, die Arbeit so angemessen wie möglich zu organisieren und die Mitarbeiter zu unterstützen, damit sie die Herausforderungen gemeinsam bewältigen können.

Anfang bis Mitte 2020 lag der Fokus der Unternehmen darauf, so gut wie möglich die Corona-Krise standzuhalten. Doch jetzt in 2021 geht es um die Herausforderung, durch strukturelle Anpassungen und Änderungen im Personalmanagement den Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft zu legen. Wir haben vier der aktuellsten HR-Trends für Sie zusammengeführt:

 

1. Das Well-Being der Mitarbeiter ist wesentlicher Bestandteil der Arbeit

Bei der Organisation der Arbeit für die Mitarbeiter werden ihre körperlichen, geistigen, finanziellen und sozialen Bedürfnisse stärker berücksichtigt. Während es vorher um Work-Life-Balance ging, geht es heute viel mehr darum, beides miteinander zu kombinieren. Dies kann sich auf Mitarbeiter und Unternehmen positiv auswirken. Denn wenn Arbeit und menschliche Bedürfnisse Hand in Hand gehen, kann die dadurch gehobene Lebensqualität für mehr Motivation und optimierteres Arbeiten sorgen.

 

2. Eine Ausweitung der Handlungs- und Entscheidungsbefugnis bei der Arbeit und der Fortbildungen der Mitarbeiter

Wenn Mitarbeiter mehr Kontrolle über den Umgang mit ihrer Arbeit – und somit auch auf die Lernerfahrung – haben, wirkt sich dies positiv auf ihr Engagement aus. Sie konzentrieren sich nämlich somit nur darauf, was für sie wirklich wichtig ist. Wenn die Interessen des Unternehmens besser auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter abgestimmt sind und die Begeisterung und Teilnahme der Mitarbeiter an Arbeit und Ausbildung zunimmt, wird sich auch die Unternehmensleistung verbessern.

 

3. Verbesserung der Arbeitsweise von Teams durch digitale Tools

Der Gebrauch von fortschrittlichen Technologien ermöglicht es, die Arbeit neu zu gestalten und damit die Fähigkeiten der Mitarbeiter besser zu demonstrieren. Für eine gute Zusammenarbeit und Vernetzung im Unternehmen sorgen Kollaborations-Tools, für die Entscheidungsfindung oder der Erledigung von sich ständig wiederholenden Aufgaben verwendet man künstliche Intelligenz. Diese Form der menschlichen und digitalen Zusammenarbeit sorgt für eine effizientere Zusammenarbeit im Team und schnellere Arbeitsergebnisse.

 

4. Recruiting fordert neue Strategien

Wenn uns das vergangene Jahr auf beruflicher Ebene eines gezeigt hat, dann dass die physische Anwesenheit kein Muss ist. So haben sich neue Arbeitsmärkte aufgetan – ob im überregionalen Raum oder außerhalb der deutschen Grenzen. Das sorgt allerdings dafür, dass die digitalen Tools immer weiter in den Vordergrund rücken. Vorstellungsgespräche per Video oder Video-on-Demand werden zunehmend zum Standard. Chatbots regen weiterhin die Diskussion der Menschen an – aber in anderen Bereichen mehr als in der Personalabteilung. Künstliche Intelligenz, virtuelle Realität, Rekrutierungsplattformen, etc. werden in diesem Jahr deutlich an Bedeutung gewinnen.

Das Jahr 2020 hat bei vielen Unternehmen seine Spuren hinterlassen und hat für ordentliche Höhen und Tiefen gesorgt. Doch es hat auch dafür gesorgt, uns besser in Geduld, Verständnis, Widerstandsfähigkeit und Flexibilität zu üben. Wer diese Eigenschaften als Unternehmen beibehält und fördert, wird für 2021 gerüstet sein.

 


 

Quelle: https://www.humanresourcesmanager.de/news/hr-trends-2021-zeit-fuer-neue-denkansaetze.html

https://www.haufe.de/personal/hr-management/hr-trends-ausblick-der-redaktion-des-personalmagazins_80_533100.html

Bildquelle: https://www.shutterstock.com/de/g/Kirill+Wright

 


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Über den Author
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Leah
Hey, ich bin Leah und als Redakteurin für SalesLife unterwegs. Während meines Modestudiums an der Fachhochschule Bielefeld, habe ich meine Leidenschaft fürs Schreiben und für die Magazingestaltung entdeckt. Dank, der Interdisziplinarität an der FH, konnte ich meine Fühler in Richtung Grafik- und Kommunikationsdesign ausstrecken und mich somit auf das Schreiben ...
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