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Von „Sie“ zu „Du“ – warum SalesLife die Ansprache wechselt

Die Frage zur korrekte Ansprache von Kollegen, Mitarbeitern, Kunden und Partnern, stellt sich mittlerweile häufiger als man denkt und ist so ganz und gar nicht leicht zu beantworten. Es ist nämlich abhängig von ganz vielen verschiedenen Faktoren, ob man jemanden duzt oder siezt. Wir, das Redaktionsteam von SalesLife, haben hauptsächlich in Artikeln und in Interviews hauptsächlich „Sie“ verwendet – doch nun haben wir uns dazu entschieden, weiterhin auf das Siezen zu verzichten und stattdessen ab jetzt per Du mit euch zu sein. Wieso wir uns dazu entschieden haben, verraten wir euch im Artikel. 

Wir erleben es in alltäglichen Situationen. Im Restaurant hört man, wie sich das Team untereinander duzt und der Gast auch mit „Du“ angesprochen wird. Anderswo ist ausschließlich die „Sie“-Form anzutreffen. Aus diesem Grund stellt sich die Frage, wenn das Unternehmensleitbild irgendwo zwischen seriös und cool und die Zielgruppe zwischen 25 – 80 Jahre alt ist.

Die richtige Anredeform ist von vier Faktoren abhängig:

Wenn wir die bisher allgemein gültigen Business-Etiketten betrachten, so scheinen sich diese langsam zu lockern. Vorstandsvorsitzende von großen Unternehmen treten nur noch bei ranghohen Anlässen mit Krawatte auf. Ansonsten sieht man einige gar nur noch ohne Schlips. Vor einigen Jahren wäre dies niemals möglich gewesen. Ein Bewerbungsanschreiben an Google oder Apple mit „Sehr geehrte Damen und Herren“ zu beginnen, würde wahrscheinlich nicht so gut ankommen. Denn in großen und bekannten Unternehmen, die gleichermaßen Leistungen fordern, hat sich das „Du“ etabliert.

Die beiden Beispiele verdeutlichen, wie sich in den letzten Jahren die „Arbeitskultur“ verändert hat. 

Für den schleichenden Wandel spielen unter anderem folgende Faktoren eine Rolle:

Die Region und die Nationalität:

In den USA oder auch in den skandinavischen Ländern ist das Duzen bzw. die Anrede mit Vornamen in Firmen gängig. Insbesondere beim amerikanischen „You“ lässt sich kein großer Unterschied zwischen „Sie“ und „Du“ herbeiführen. In Deutschland lassen sich aber auch regionale Unterschiede aufweisen: In einigen Regionen von Bayern oder auch in Österreich ist das Duzen in Unternehmen in ländlichen Gebieten noch verbreiteter als in den Städten.

Die jeweilige Branche: 

Schaut man sich die Medien- und Kreativbereiche sowie die Handels- und IT-Branche näher an, so wird nahezu durchweg geduzt, während z.B. in der Berater- und Finanzbranche das förmliche „Sie“ häufig angewandt wird. Wobei auch hier, durch den stetigen Generationswechsel, die förmliche Ansprache der legeren Umgangsform „Du“ ausweist. Vor einigen Jahren galt noch folgende Orientierungsregel: In Branchen, in denen es Anzug und Krawatte gab, wurde üblicherweise gesiezt. 

Die Unternehmenskultur und das Image: 

Junge Nachwuchskräfte, der X und Y Generation wünschen sich oftmals eine lockere Anrede, auch wenn es um seriöse Berufszweige geht, fühlen sie sich mit der „Sie“-Anrede eher eingeschüchtert. Demnach ist auch bei Stellenausschreibungen die „Du“-Anrede möglicherweise vorteilhafter. 

 

Fazit: 

Unser SalesLife-Redaktionsteam freut sich darüber, wenn wir uns gemeinsam in der Zukunft auf das „Du“ einigen können. Denn es ist moderner und nahbarer, wenn wir auf Augenhöhe kommunizieren. Gleichzeitig ist offene und ehrliche Kommunikation ein Teil von unserer Arbeitskultur und dabei ist die Verwendung der  „Du“ Ansprache am sinnvollsten innerhalb des Teams. Selbstverständlich sprechen wir im Vorfeld darüber, wie unser Gesprächspartner in dem Interview die Anredeform wünscht. 

 

Eure Derya

Quelle: https://www.unternehmermanufaktur.com/blog/sie-oder-du-welche-sprachliche-umgangsform-ist-heutzutage-angebracht#:~:text=In%20Bezug%20auf%20die%20Position,Ohne%20Ausnahme!

Bildquelle: https://www.shutterstock.com/de


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Derya
Hallo, ich bin Derya und studiere "Crossmedia Communication & Management" in Bielefeld. Neben meiner Leidenschaft für das Lesen, begeistere ich mich für das Verfassen von kreativen Texten. ...
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