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Weltweit arbeiten – der Traum vom Freelancing

Die Vorstellung, seinen Job an jedem x-beliebigen Ort auf dieser Welt auszuüben, wann man will und wo man will, scheint für viele noch eine reine Träumerei zu sein. Dabei ist das gar nicht so schwer oder unrealistisch, wie man erst meint! Das Leben im Nine-to-Five-Job ist wie vor einiger Zeit noch überhaupt kein Muss mehr. Vor allem die Pandemie hat gezeigt, wie flexibel und digitalisiert die Welt sein kann und ist – das hat erhebliche Vorteile in der Berufswelt hervorgebracht. Vor allem Menschen im Kreativbereich haben die Möglichkeit, von überall aus zu arbeiten.

Derzeit ist es noch unvorstellbar, wieder vernünftig zu reisen. Doch die Zeit nach den Corona-Maßnahmen wird definitiv kommen und deshalb sollte man die obligatorische Ruhezeit nutzen und über die Zukunft nachdenken – vielleicht kommt das freiberufliche Arbeiten doch infrage?

Wenn Du also davon träumst Deine Zeit frei zwischen Arbeit, Hobbys und Familie einzuteilen, einfach loszureisen, ohne dabei Rücksicht auf Deine Urlaubstage und Kollegen/innen nehmen zu müssen, dann haben wir für Dich genau die richtigen Tipps, wie das zur Wirklichkeit werden kann – und zwar als Freelancer.

Überlege Dir zu Beginn ganz genau, womit Du Dein Geld verdienen willst bzw. welche Leistungen Du anbieten möchtest. Meistens steht das bereits fest, dennoch solltest Du Deine Leistungen klar definieren, wenn möglich als Pakete mit einem festen Preis für bestimmte Zielgruppen. „Keep it simple“ lautet die Devise. Ist es zu kompliziert, lässt es sich schwieriger verkaufen.

Jeder hat ein Talent oder bestimmte Fähigkeiten. Im besten Fall verdienst Du damit bereits Dein Geld, aber wenn nicht, dann wird es allerhöchste Zeit! Vor allem Kommunikationsaufgaben wie Design, Online-Marketing und Text sind immer gefragt und bieten stetig Auftragschancen. Nahezu alles findet heutzutage online statt – Videokonferenzen sind somit für die meisten Menschen nicht mehr der Rede wert und gehören inzwischen zum Alltag dazu. Wenn es also wieder möglich ist, greif die Gelegenheit beim Schopfe und ziehe mit Deinem Laptop los.

Ganz wichtig: Kunden/innen finden! Das ist eine der größten Hürden, wenn es ums Freelancing geht – das liegt allerdings auch an der Hemmschwelle. Lass Dich auf keinen Fall verunsichern! Nutze hier Dein eigenes Netzwerk und nimm alle Hilfestellungen an, die Du kriegen kannst. Überleg Dir auch genau, wie Du auf Anfragen reagieren möchtest, sprich:

– Wer könnte in Deinem persönlichen Umfeld Deine Leistungen gebrauchen?

– Welche Jobbörsen und Netzwerke für Freelancer kannst Du nutzen, um an Jobs zu gelangen?

– Wie genau präsentierst Du Deine Leistungen in einem Gespräch so souverän und preislich transparent wie möglich?

Viele angehende Freelancer/innen zerbrechen sich viel zu lange den Kopf über Themen wie Rechtsform, Steuern, Finanzsamt usw. Das ist überhaupt nicht notwendig! Gründen ist kein Hexenwerk – sobald Interesse an Deinen Leistungen vorhanden ist, meldest Du Dich bei Deinem Finanzamt an – das war’s!

Das Beste kommt zum Schluss - das Reisen. Koffer packen und weg klingt toll, aber muss ebenfalls gut organisiert sein. Du solltest vorher ganz genau abklären, ob Du auf Deiner Reise überhaupt die Möglichkeiten zu arbeiten hast und wie genau Du Dir die Zeit einteilen möchtest. Denn wenn Dir im Nachhinein die nötigen Strukturen im Land fehlen, die Reisekosten zu hoch sind oder Du Dich dann doch zu sehr mit dem Reisen beschäftigst als mit der Arbeit, dann bringen Dir die besten Angebote und Kunden/innen nichts! Erstelle Dir deshalb unbedingt einen Plan zu Reise- und laufenden Kosten und überleg Dir genau, in welchem Rhythmus Du arbeiten willst, um Deinen Lebensunterhalt zu finanzieren – darauf basierend kannst Du Dir dann Deine Ziele aussuchen.

 

Eure Leah

 


 

Bild: https://www.shutterstock.com/de/g/GaudiLab


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Über den Author
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Leah
Hey, ich bin Leah und als Redakteurin für SalesLife unterwegs. Während meines Modestudiums an der Fachhochschule Bielefeld, habe ich meine Leidenschaft fürs Schreiben und für die Magazingestaltung entdeckt. Dank, der Interdisziplinarität an der FH, konnte ich meine Fühler in Richtung Grafik- und Kommunikationsdesign ausstrecken und mich somit auf das Schreiben ...
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