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Wie Unternehmen ganz einfach klimafreundlicher werden

Selbst die kleinsten Unternehmen da draußen müssen ihren Beitrag für die Umwelt leisten, auch wenn man als einzelne:r denkt, man könne eh nichts bewirken, solange große Unternehmen und Fabriken ihren Abfall über den Globus verteilen. Doch wenn wir etwas bewirken wollen, muss die gesamte Bevölkerung an einem Strang ziehen.

Kleine Unternehmen sind oftmals in Bezug auf Schnelligkeit und Flexibilität großen Unternehmen voraus. Dies hat den Vorteil, dass sie Entscheidungen schneller treffen und umsetzen können. Folglich können so auch umweltbedingte Maßnahmen zügiger realisiert werden.

Kleine aber feine Veränderungen im Büro reichen schon aus, um klimafreundlicher zu werden und sogar dabei helfen, Kosten einzusparen – und das ohne viel Aufwand.

 

Auf Papier verzichten

Die Entscheidung, papierlos zu arbeiten, ist oft für viele Unternehmen, unabhängig von ihrer Größe, der erste Schritt in Richtung Klimafreundlichkeit. Papier macht mehr als 20 % des Abfalls auf Deponien aus, obwohl es recyclebar ist und nicht auf eine Deponie gehört. Außerdem sorgt man mit bereits 10 % weniger Papierverbrauch für weniger Treibhausgasemissionen. Eine Reduktion des Papierverbrauchs kann mit dem Einsatz von Technologie erreicht werden. Das Cloud-System und die Digitalisierung der Papiere sind die Orte, wo man starten sollte.

 

Glühbirne raus, LED-Lampe rein

Es gibt eine Reihe von kleineren Dingen, die man im Unternehmen ändern kann, um klimafreundlicher zu sein. Dazu gehört die Verwendung von LED- und Energiesparlampen, die automatisch ausgeschaltet werden.

 

Wasser aus dem Wasserhahn benutzen

Auch im Büro kann öfter mal das Wasser aus dem Wasserhahn getrunken werden. Mehrwegpfandflaschen haben zwar eine geringe Ökobilanz, doch nur wenn es sich regionale Produkte handelt. Umso weiter eine Mehrwegflasche transportiert werden muss, desto schlechter ist dies für die Umwelt. Dabei sind Mehrwegflaschen aus Plastik, wegen des geringeren Gewichts, umweltschonender als Glasflaschen. Doch Wasser aus der Leitung können auch Mehrwegflaschen nicht schlagen, denn die produzieren gar keinen Plastikmüll und auch keinen CO₂-Ausstoß.

 

Den Arbeitsweg grüner gestalten

Die Mitarbeiter:innen können dazu angeregt werden, umweltfreundliche Transportmittel für ihren Arbeitsweg zu wählen. So können sie zu Fahrgemeinschaften zusammengeführt werden oder es werden Zuschüsse für einen umweltfreundlichen Arbeitsweg angeboten. Ebenso kann durch Homeoffice die Pendelzeit reduziert werden. Und wenn es möglich ist, steigt man öfter mal aufs Rad.

 

Jedes Unternehmen, egal wie klein es ist, hat die Macht, einen massiven Unterschied in der Welt zu machen. Es braucht so einige Maßnahmen, um letztlich einen klimafreundlichen Arbeitsplatz und mehr Umweltbewusstsein im Büro zu erreichen. Doch wo ein Wille ist, ist bekanntlich auch ein Weg – und der sollte möglichst grün sein.

 

 


Bildquelle: https://www.shutterstock.com/de/g/Troyan


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Über den Author
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Leah
Hey, ich bin Leah und als Redakteurin für SalesLife unterwegs. Während meines Modestudiums an der Fachhochschule Bielefeld, habe ich meine Leidenschaft fürs Schreiben und für die Magazingestaltung entdeckt. Dank, der Interdisziplinarität an der FH, konnte ich meine Fühler in Richtung Grafik- und Kommunikationsdesign ausstrecken und mich somit auf das Schreiben ...
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